Adidas lässt die Konkurrenz im laufenden Verkaufsduell hinter sich. Während der Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika wächst der Konzern aus Herzogenaurach schneller als Nike oder Puma. Besonders das Geschäft mit Fan-Artikeln erweist sich als massiver Umsatztreiber.
Dominanz im Trikot-Geschäft
Marktanalysen belegen eine klare Stärke im Bekleidungssegment. Die Ausstattung von 14 Nationalteams zahlt sich in konkreten Verkaufszahlen aus. Vor allem die Trikots von Teams wie Argentinien, Spanien oder Deutschland treiben den Absatz an.
Die Nachfrage nach Fan-Ausrüstung wächst aktuell schneller als das klassische Schuhgeschäft. Dieser Trend manifestiert sich während der laufenden Weltmeisterschaft besonders stark. Adidas profitiert hier von seiner Positionierung als Teamsport-Ausrüster.
Anleger honorieren die operative Entwicklung am Montag. Die Aktie kletterte um 1,19 Prozent auf 183,55 Euro. Damit setzt das Papier den positiven Trend der letzten Wochen fort.
Allein im vergangenen Monat legte der Kurs um 4,29 Prozent zu. Analysten der DZ Bank hoben ihr Kursziel daraufhin auf 215 Euro an. Auch die Deutsche Bank korrigierte ihr Ziel nach oben auf nun 210 Euro.
Fokus auf das WM-Finale
Das Management nutzt die sportliche Bühne für die Markenpräsenz. Ein speziell für die Finalrunde entwickelter Ball namens Trionda soll zusätzliche Aufmerksamkeit generieren. Insgesamt kalkuliert der Vorstand mit einem WM-Umsatz von bis zu einer Milliarden Euro.
Ende Juli folgen die offiziellen Zahlen für das zweite Quartal. Investoren blicken gespannt auf die Profitabilität des Konzerns. Im ersten Quartal kletterte das Betriebsergebnis bereits um 16 Prozent auf 705 Millionen Euro.
Parallel dazu stützt das laufende Rückkaufprogramm den Wert. Bis Ende September 2026 investiert Adidas 500 Millionen Euro in eigene Anteile. Diese Maßnahme verknappt das Angebot am Markt.
Nach dem starken Rebound vom Jahrestief zeigt der Relative-Stärke-Index mit 61,9 einen konstruktiven Zustand. Die Aktie notiert derzeit rund 12 Prozent unter ihrem Jahreshoch. Marktteilnehmer setzen nun auf eine mögliche Anhebung der Jahresprognose.
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