Obwohl der Sportartikelhersteller auf ein Rekordjahr 2025 zurückblickt, dominiert Skepsis das Parkett. Eine enttäuschende Gewinnprognose für 2026 und drohende Belastungen durch US-Zölle haben die Papiere massiv unter Druck gesetzt. Nun rückt ein rechtlicher Hoffnungsschimmer in den Fokus, der die angespannte Lage entschärfen könnte.
Enttäuschender Ausblick belastet
Adidas erwartet für das laufende Jahr einen negativen Einfluss von rund 400 Millionen Euro durch ungünstige Währungsentwicklungen und US-Importzölle. Entsprechend vorsichtig fällt die Betriebsgewinn-Prognose für 2026 aus: Mit angepeilten 2,3 Milliarden Euro liegt der Konzern rund 15 Prozent unter den Erwartungen der Analysten.
Diese Diskrepanz spiegelt sich deutlich im Kursverlauf wider. Aktuell notiert der Titel bei 132,05 Euro und markiert damit exakt das 52-Wochen-Tief. Auf Jahressicht steht für Anleger mittlerweile ein Minus von über 40 Prozent zu Buche.
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Ein rechtlicher Rettungsanker?
Genau im Bereich der Importabgaben zeichnet sich eine mögliche Entlastung ab. Marktbeobachter richten den Blick auf potenzielle Rückerstattungen von US-Zöllen. Da der Konzern einen Großteil seiner Schuhe und Bekleidung in Asien produziert und in westliche Kernmärkte importiert, stellen diese Abgaben eine strukturelle Hürde dar.
Jüngste Gerichtsentscheidungen verbessern die Chancen auf Rückzahlungen, auch wenn die US-Regierung rechtlichen Widerstand leistet. Sollte Adidas hier Erfolge erzielen, ließe sich die gesenkte Gewinnprognose zumindest teilweise kompensieren.
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Rekordzahlen und Aktionärsgeschenke
Die aktuelle Kursschwäche steht in starkem Kontrast zum operativen Geschäft des Vorjahres. Für 2025 meldete das Unternehmen einen Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro und einen um 75 Prozent gestiegenen Nettogewinn von 1,34 Milliarden Euro.
Um die Anteilseigner angesichts des trüben Ausblicks für 2026 zu halten, greift das Management tief in die Kasse. Neben einem angekündigten Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro schlägt der Konzern vor, die Dividende um 40 Prozent auf 2,80 Euro je Aktie anzuheben.
Der nächste Impulsgeber für die Aktie steht bereits im Kalender. Am 29. April wird das Unternehmen die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorlegen. Bis zu diesem Datum dürften mögliche Neuigkeiten im Zollstreit den Kursverlauf maßgeblich diktieren.
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