Starke Zahlen, großzügige Dividende — und trotzdem notiert die Aktie rund 38 Prozent unter ihrem Jahreshoch. Bei Adidas klaffen operative Stärke und Börsenbewertung derzeit weit auseinander. Zwei Termine in den nächsten Wochen könnten das Bild entscheidend verändern.
Dividende steigt um 40 Prozent
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 7. Mai in Fürth eine Dividende von 2,80 Euro je Aktie vor. Das entspricht einer Erhöhung um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer Gesamtausschüttung von rund 496 Millionen Euro. Ergänzt wird das durch ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu einer Milliarde Euro.
Die Basis dafür lieferte das Geschäftsjahr 2025: 24,8 Milliarden Euro Umsatz, 1,34 Milliarden Euro Nettogewinn. Für 2026 peilt das Unternehmen einen Betriebsgewinn von rund 2,3 Milliarden Euro an — ein Plus von etwa zwölf Prozent.
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Zölle belasten den Ausblick
Allerdings trübt sich das Bild an einer Stelle merklich ein. Adidas warnte bereits Anfang März vor einem negativen Effekt von 400 Millionen Euro durch US-Zölle und ungünstige Währungsentwicklungen. Rund 39 Prozent des Schuhwerks stammen aus Vietnam — einem Land, das mit besonders hohen US-Abgaben belegt ist.
Ob sich diese Belastungen bereits in den Quartalszahlen niederschlagen, zeigt sich am 29. April. Die Q1-Ergebnisse werden der erste konkrete Stresstest für die Jahresziele.
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Analysten bullish, Kurs weit zurück
22 von 23 Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf. Das Konsensziel liegt bei 204,50 Euro — während der Kurs aktuell bei rund 137,70 Euro notiert und damit seit Jahresbeginn knapp 18 Prozent verloren hat. Mittelfristig peilt das Unternehmen für den Zeitraum 2026 bis 2028 ein jährliches Wachstum des operativen Gewinns im mittleren Zehnerprozentbereich an, was die breite Analystenunterstützung erklärt.
Die nächsten drei Wochen — Q1-Zahlen am 29. April, Hauptversammlung am 7. Mai — werden zeigen, ob die operative Stärke den Kurs wieder in Richtung der Analystenziele trägt oder ob die Zollbelastungen schwerer wiegen als erwartet.
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