Adidas ist diese Woche auf Roadshow — London, Chicago, Frankfurt, Montreal. Das Unternehmen erklärt institutionellen Investoren die Jahreszahlen 2025 und gibt Ausblicke auf die kommenden Quartale. Der Kurs zeigt sich davon bislang unbeeindruckt.
Zahlen mit Licht und Schatten
Das Geschäftsjahr 2025 schloss Adidas mit einem operativen Ergebnis von 2,06 Milliarden Euro ab, bei einer Bruttomarge von 51,6 Prozent. Der Gewinn je Aktie drehte im vierten Quartal ins Positive — von -0,26 Euro im Vorjahreszeitraum auf 0,42 Euro. Solide Fortschritte, keine Frage.
Für 2026 peilt der Konzern einen operativen Gewinn von rund 2,3 Milliarden Euro an. Allerdings kalkuliert das Management bereits Belastungen von etwa 400 Millionen Euro durch Währungseffekte und mögliche Zollthemen ein. Das dämpft den Optimismus. Bis 2028 soll die operative Marge über zehn Prozent klettern, getragen von jährlichem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich.
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Aktie auf Jahrestief
Die Kursentwicklung spricht eine andere Sprache. Mit einem Schlusskurs von 136,85 Euro notiert die Aktie exakt auf ihrem 52-Wochen-Tief — rund 40 Prozent unter dem Höchststand von 226,70 Euro, der erst vor einem Jahr markiert wurde. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beläuft sich auf knapp 20 Prozent, was die anhaltende Schwäche technisch unterstreicht.
Die Roadshow-Termine könnten kurzfristig Stimmungsimpulse liefern. Konkrete Zahlen folgen am 29. April, wenn Adidas die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorlegt — und damit erstmals zeigt, ob die ambitionierten Jahresziele realistisch sind.
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