Michael Burry, bekannt als Investor hinter „The Big Short“, hat eine neue Position in Adobe eröffnet. Der Schritt fällt in eine Phase, in der die Aktie seit Jahresbeginn rund 28 Prozent verloren hat — und löste am Montag einen kräftigen Kurssprung von mehr als 5,8 Prozent aus.
Warum Burry jetzt kauft
Burry begründete seinen Einstieg damit, dass die Wechselwirkung zwischen software-bezogenem Kreditmarkt und Aktienkursen die jüngsten Verluste übertrieben habe. Er sieht diesen Trend als vorübergehend. Neben Adobe investierte er auch in Autodesk und Veeva Systems — ein klares Bekenntnis zur gesamten Softwarebranche.
Einige Marktteilnehmer werten Burrys Engagement als mögliches Signal, dass der SaaS-Sektor nach monatelangem Abverkauf wieder Boden findet. Ob das stimmt, zeigt sich an den Rahmenbedingungen: Hoffnungen auf US-iranische Friedensgespräche sorgten zusätzlich für Rückenwind bei risikobehafteten Anlagen. Oracle legte am selben Tag 13 Prozent zu, Salesforce 5 Prozent, ServiceNow 7 Prozent.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Adobe?
Technisch noch unter Druck
Der Kursanstieg ändert nichts daran, dass die Aktie weiterhin deutlich unter ihren gleitenden Durchschnitten notiert — und damit charttechnisch angeschlagen bleibt. Der 50-Tage-Durchschnitt liegt bei rund 221 Euro, der 200-Tage-Durchschnitt noch erheblich höher. Unmittelbare Unterstützung sehen Analysten bei 225 US-Dollar, der erste nennenswerte Widerstand bei etwa 245 US-Dollar.
Parallel dazu veröffentlichte Adobe am Montag ein Notfall-Sicherheitsupdate. Der Patch schließt eine kritische Zero-Day-Lücke in Acrobat und Reader, die seit Ende 2025 aktiv ausgenutzt wurde und Angreifern die Ausführung beliebigen Codes über manipulierte PDF-Dateien ermöglichte.
Für die Aktie bleibt der Weg zurück zu alten Stärken lang: Vom 52-Wochen-Hoch bei 374,35 Euro trennen den Kurs noch immer mehr als 45 Prozent.
Adobe-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Adobe-Analyse vom 14. April liefert die Antwort:
Die neusten Adobe-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Adobe-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Adobe: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

