Der Software-Gigant Adobe steht kurz vor der Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal. Nach Monaten der branchenweiten Unsicherheit blicken Anleger nun gezielt auf ein zentrales Thema: die künstliche Intelligenz. Kann das Unternehmen seine viel beachteten KI-Integrationen in messbare Umsätze verwandeln? Diese Frage rückt angesichts der nahenden Bilanzvorlage in den Mittelpunkt.
Hohe Erwartungen an das neue Quartal
Für das am Donnerstag anstehende Zahlenwerk rechnen Analysten mit einem soliden Wachstum. Der Umsatz soll um knapp zehn Prozent auf 6,28 Milliarden US-Dollar steigen, während der Gewinn voraussichtlich um 15 Prozent zulegt. Die Hoffnungen stützen sich dabei stark auf die generativen KI-Funktionen der Programme Adobe Firefly und Express.
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Die Nutzerzahlen sprechen hier eine klare Sprache: Mit über 70 Millionen aktiven Anwendern pro Monat verzeichnet dieser Bereich ein Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um diese Reichweite besser zu monetarisieren, hat Adobe kürzlich seine Partnerschaft mit der Werbeagentur WPP ausgeweitet. Ziel ist es, die KI-Werkzeuge noch tiefer in die Produktionsabläufe der globalen Werbeindustrie zu integrieren.
Günstige Bewertung lockt Großinvestoren
Diese operativen Fortschritte treffen am Markt auf eine historisch niedrige Bewertung. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12 wird das Software-Unternehmen deutlich unter dem Sektor-Median von 21 und dem eigenen Fünf-Jahres-Durchschnitt gehandelt. Das zog zuletzt große institutionelle Investoren an: Im vergangenen Quartal stockte beispielsweise die Allianz ihre Position um 63 Prozent auf, während Coatue seine Anteile um gut 43 Prozent ausbaute.
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Trotz dieser prominenten Käufe notiert die Aktie mit aktuell 242,05 Euro seit Jahresbeginn noch knapp 15 Prozent im Minus und bewegt sich damit dicht unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von rund 249 Euro.
Am Donnerstag, den 12. März, wird Adobe mit den Quartalszahlen belegen müssen, ob die KI-Dienste nicht nur Nutzer anziehen, sondern auch die Profitabilität stützen. Vier Wochen später, am 15. April, folgt mit der Hauptversammlung der nächste konkrete Termin, bei dem Aktionäre unter anderem über die Ausgabe von zwölf Millionen neuen Aktien für ein Mitarbeiter-Beteiligungsprogramm entscheiden.
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