AeroVironment präsentiert mit einem neuen Laserwaffensystem eine technologische Antwort auf moderne Drohnenbedrohungen. Während die kosteneffiziente Technologie auf dem Papier überzeugt, kämpft der Rüstungskonzern an einer ganz anderen Front mit massiven Problemen. Ein geplatztes Milliardenprojekt und juristische Untersuchungen werfen einen dunklen Schatten auf die jüngsten Innovationen.
Präzision zum Schnäppchenpreis
Am Dienstag stellte das Unternehmen offiziell das Hochenergie-Lasersystem LOCUST X3 vor. Die Plattform nutzt künstliche Intelligenz, um Drohnenschwärme automatisiert zu erfassen und in Lichtgeschwindigkeit unschädlich zu machen. Das Hauptverkaufsargument ist jedoch finanzieller Natur: Ein Schuss kostet schätzungsweise weniger als fünf US-Dollar. Im Vergleich zu herkömmlichen Abfangraketen, die oft Hunderttausende Dollar verschlingen und physisch nachgeladen werden müssen, bietet das System einen enormen Kostenvorteil.
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Rückschläge im Weltraumgeschäft
Trotz dieser technologischen Fortschritte steht das Papier stark unter Druck. Verantwortlich dafür sind tiefgreifende Probleme in der Raumfahrtsparte. Nachdem die US Space Force einen Arbeitsstopp für das 1,4 Milliarden Dollar schwere SCAR-Programm verhängt hatte, musste AeroVironment eine Abschreibung von über 150 Millionen Dollar vornehmen. Dies drückte den operativen Verlust im dritten Quartal auf 179 Millionen Dollar. Zu den finanziellen Belastungen gesellt sich nun auch juristischer Ärger, da eine Anwaltskanzlei mögliche Verstöße gegen das Wertpapiergesetz prüft.
Diese Gemengelage hat deutliche Spuren im Chart hinterlassen. Auf Monatssicht verlor der Titel rund 23 Prozent an Wert, und ein RSI-Wert von 22,5 signalisiert mittlerweile eine stark überverkaufte Marktsituation.
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Analysten sehen Chancen zur Neuausrichtung
Um der Volatilität im Raumfahrtgeschäft entgegenzuwirken, kaufte der Konzern kürzlich für 200 Millionen Dollar den Antriebsspezialisten ESAero. Analysten bewerten diese strategische Neuausrichtung unterschiedlich. Während Raymond James die Aktie nach der jüngsten Korrektur auf „Market Perform“ hochstufte, sieht BTIG weiterhin ein Kursziel von 330 Dollar. Die Experten verweisen dabei auf frische Millionenaufträge der US-Armee für Aufklärungsdrohnen, die das Kerngeschäft stützen.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management mit einem Umsatz von bis zu 1,95 Milliarden Dollar. Wegen der einmaligen Abschreibungen und Übernahmekosten wird unter dem Strich ein Nettoverlust von über 200 Millionen Dollar stehen. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) soll sich hingegen zwischen 265 und 285 Millionen Dollar einpendeln.
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