Starke Nachfrage, schwache Kurse. Bei AeroVironment klaffen Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Das Rüstungsunternehmen meldet volle Auftragsbücher und ein massives Umsatzplus. Aktionäre blicken trotzdem auf einen deutlichen Kursrückgang seit den jüngsten Höchstständen.
Rekordzahlen und neue Drohnen
Das operative Geschäft läuft auf Hochtouren. Im abgelaufenen Quartal kletterte der Umsatz um 143 Prozent auf 408 Millionen US-Dollar. Der Auftragsbestand erreichte parallel dazu einen Rekordwert von 1,1 Milliarden US-Dollar.
Um dieses Wachstum abzusichern, erweitert der Konzern sein Portfolio. Mitte April präsentierte AeroVironment die „Mayhem 10“. Diese neue Kamikaze-Drohne für die US-Armee fliegt bis zu 100 Kilometer weit. Sie kombiniert elektronische Kriegsführung mit Präzisionsschlägen. Das Werk in Salt Lake City kann jährlich 2.000 Stück davon bauen.
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Hohe Erwartungen, hoher Preis
Analysten reagieren geradezu euphorisch auf die Entwicklung. Fast alle befragten Experten raten aktuell zum Kauf der Aktie. Sie sehen das durchschnittliche Kursziel bei rund 315 US-Dollar. Das entspricht einem Potenzial von 65 Prozent gegenüber dem aktuellen Kursniveau.
Die Bewertung hat allerdings ihren Preis. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 65 ist das Papier extrem teuer. Dieser Aufschlag spiegelt die enormen Hoffnungen des Marktes wider. Investoren setzen darauf, dass der Konzern Künstliche Intelligenz rasch in seine unbemannten Systeme einbaut.
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Konkurrenz und Vertragsrisiken
Der breite Rüstungssektor profitiert stark von globalen Beschaffungsprogrammen. AeroVironment spürt indes wachsenden Gegenwind. Die US-Luftwaffe testet bereits halbautonome Kampfdrohnen von Konkurrenten wie Anduril. Das Militär entscheidet noch in diesem Jahr über die Serienfertigung.
Ein konkretes Risiko lauert zudem im Raumfahrt-Segment. Die US Space Force prüft derzeit, den sogenannten SCAR-Vertrag zu kündigen. Ein Wegfall dieses Auftrags würde die spezialisierte Verteidigungssparte empfindlich treffen.
Die kommenden Monate erfordern operative Präzision. Das Management muss die Produktion der neuen Drohnen in Salt Lake City schnell skalieren. Nur wenn die Gewinnmargen dabei stabil bleiben, lässt sich die hohe Bewertung der Aktie rechtfertigen.
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