Die AGL Energy Aktie legte heute kräftig zu und kletterte um 8 Prozent auf 8,85 Australische Dollar. Grund für den Kurssprung sind die vorgelegten Halbjahreszahlen, die bei Anlegern gut ankamen. Trotz eines leicht rückläufigen Gewinns überzeugte der Energieversorger mit stabilen operativen Kennzahlen und einer engeren Gewinnprognose für das Gesamtjahr.
Gewinn sinkt, aber besser als erwartet
AGL meldete für die erste Jahreshälfte einen Nettogewinn von 353 Millionen Australischen Dollar – ein Rückgang von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch die Zahl lag deutlich über den Analystenschätzungen von 307,4 Millionen Dollar. Das Unternehmen profitierte von höheren Margen im Privatkundengeschäft und niedrigeren Betriebskosten. Die operative EBITDA blieb mit 1,09 Milliarden Dollar stabil.
Besonders erfreulich: Der operative Cashflow schoss um 240 Millionen Dollar nach oben auf 314 Millionen Dollar. Verantwortlich dafür war unter anderem die Rückführung staatlicher Hilfen an Kunden aus dem Vorjahreszeitraum. Die Dividende wurde auf 24 Cent je Aktie erhöht, verglichen mit 23 Cent im Vorjahr.
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Prognose verschärft – Anleger atmen auf
AGL präzisierte seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Der erwartete Nettogewinn liegt nun zwischen 580 Millionen und 680 Millionen Australischen Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen eine Spanne von 500 Millionen bis 700 Millionen Dollar in Aussicht gestellt. Der Mittelpunkt der neuen Prognose schlägt die Konsensschätzung von 589,5 Millionen Dollar klar.
Die operative Verfügbarkeit der Kraftwerke verbesserte sich auf 80,1 Prozent. Auch die Batterie-Sparte lieferte einen positiven Beitrag: Die 300 Megawatt starke Flotte steuerte 35 Millionen Dollar zum EBITDA bei – 10 Millionen mehr als zuvor.
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Fokus auf Kostensenkung und Portfolio-Umbau
AGL kündigte zudem ein Kostensenkungsprogramm an, das bis zum Geschäftsjahr 2027 nachhaltige Einsparungen von 50 Millionen Australischen Dollar bringen soll. Analysten gehen davon aus, dass dies die Erträge ab 2027 mittelfristig im mittleren einstelligen Bereich steigern könnte.
Parallel dazu baut das Unternehmen sein Portfolio um. So verkauft AGL seinen 19,9-prozentigen Anteil am Windkraftentwickler Tilt Renewables für 750 Millionen Dollar. Das Telekommunikationsgeschäft geht für rund 115 Millionen Dollar in Aktien an Aussie Broadband. Die Transaktion soll im Juni 2026 abgeschlossen werden und AGL helfen, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.
Die Kundenzahl stieg auf 4,67 Millionen – ein Plus von 108.000 gegenüber dem Vorjahr. Auch die Kundenzufriedenheit legte auf 83,8 Prozent zu. Mit diesen Zahlen im Rücken und einer strafferen Prognose scheint AGL auf einem soliden Weg.
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