AGNC Investment hat im dritten Quartal 2026 durch die Ausgabe von Stammaktien Nettoerlöse von 992 Millionen $ erzielt. Der am 29. Oktober eingereichte Quartalsbericht beziffert die über sogenannte At-the-Market-Angebote ausgegebenen Aktien auf 97,6 Millionen Stück.

Aktienausgaben und Portfolio

Die Angaben zur Kapitalaufnahme stehen im Formular 10-Q für das am 30. September beendete Quartal. Den beizulegenden Zeitwert seines Investmentportfolios bezifferte AGNC zum Quartalsende auf 94,4 Milliarden $.

Als Nettoertrag aus Zinsdifferenzen und Dollar-Roll-Geschäften, der den Stammaktionären zur Verfügung stand, meldete das Unternehmen 444 Millionen $. Je Stammaktie entsprach dies 0,37 $.

Der materielle Nettobuchwert lag zum Quartalsende bei 7,13 $ je Stammaktie. Der vor rund zwei Wochen gemeldete umfassende Verlust belief sich auf 1,28 $ je Stammaktie.

Zur Schwäche hypothekenbesicherter Agency-Wertpapiere hatte AGNC vor rund zwei Wochen deutlich gestiegene Zinsen und eine erhöhte Volatilität angeführt. Nach Unternehmensangaben war dieser Bereich im Berichtsquartal der schwächste Sektor innerhalb des Bloomberg U.S. Aggregate Bond Index.

Verkäufe nach festgelegtem Handelsplan

Neben den Aktienausgaben des Unternehmens wurden auch Verkäufe durch CEO Peter J. Federico bekannt. Medienberichten zufolge veräußerte er am 23. Oktober sowie am 26. und 27. Oktober jeweils 67.794 Stammaktien. Die Transaktionen erfolgten im Rahmen eines Handelsplans nach Regel 10b5-1.

Eine bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichte Beteiligungsmeldung nach Schedule 13G/A betrifft außerdem die Offenlegung einer passiven Beteiligung an AGNC. Sie nennt den 30. September als maßgeblichen Ereignistag.

Mich überzeugen die laufenden 444 Millionen $ Nettoertrag nur zum Teil, weil der umfassende Verlust von 1,28 $ je Stammaktie den Ertrag von 0,37 $ je Stammaktie mehr als dreifach aufwiegt. Entscheidend bleibt für mich, wie AGNC mit gestiegenen Zinsen und erhöhter Volatilität zurechtkommt.