AGNC Investment hat nach dem schwachen Quartalsabschluss eine Erholung des materiellen Nettobuchwerts gemeldet. In der Telefonkonferenz am 20. Oktober erklärte das Management, dieser sei bis zum 16. Oktober gegenüber dem Quartalsende um 3% gestiegen.

Renditeerwartungen unter Marktvorbehalt

Für neue Investments nannte das Management in derselben Telefonkonferenz eine erwartete Eigenkapitalrendite von 18% bis 20%. Diese Erwartung galt unter den dort genannten Marktbedingungen und bezog sich ausdrücklich auf neue Investments.

Zuvor hatten höhere Zinsen und eine gestiegene Zinsvolatilität nach Unternehmensangaben die Märkte für festverzinsliche Anlagen belastet. AGNC erläuterte in der Telefonkonferenz zum dritten Quartal 2026 die Auswirkungen dieses Marktumfelds.

Vor rund zwei Wochen hatte das Unternehmen einen Rückgang des materiellen Nettobuchwerts um 16,9% gegenüber Ende Juni gemeldet. Zum Abschluss des dritten Quartals 2026 lag dieser Wert bei 7,13 $ je Stammaktie. Das Gesamtergebnis je Stammaktie war mit einem Verlust von 1,28 $ negativ.

Unterschiedliche Signale der Analysten

J.P. Morgan hob Medienberichten zufolge am 23. Oktober das Kursziel für AGNC Investment von 8 $ auf 8,50 $ an. Die Einstufung blieb dabei unverändert bei „Neutral“.

Vor gut einer Woche hatte Wells Fargo dagegen das Kursziel von 11 $ auf 10 $ gesenkt. Analyst Donald Fandetti behielt Medienberichten zufolge seine Einstufung „Overweight“ bei. Die beiden Kurszieländerungen gingen damit jeweils ohne Änderung der Anlageempfehlung einher.

Eine Beteiligungsmeldung weist außerdem BlackRock als bedeutenden Aktionär aus. In einer Pflichtmitteilung nach Schedule 13G/A meldete BlackRock einen wirtschaftlich zurechenbaren Anteil von 9,4% an den Stammaktien. Als maßgeblichen Ereignistag nennt die Meldung den 30. September.