Air Products legte am 30. Januar 2026 die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor – und übertraf damit die eigenen Erwartungen. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um 10 Prozent auf 3,16 US-Dollar und lag damit über der oberen Grenze der Prognose. Das operative Ergebnis stieg auf bereinigter Basis um 12 Prozent auf 757 Millionen US-Dollar.
Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6 Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar zu. Höhere Energiekosten-Weitergaben, Währungseffekte und Preiserhöhungen trieben das Wachstum. Die Volumina blieben hingegen flach – höhere On-Site-Geschäfte wurden durch schwächere Helium-Nachfrage ausgeglichen.
Regionale Stärke in Europa
Besonders stark entwickelte sich das Europa-Geschäft. Der Umsatz sprang um 12 Prozent nach oben, getrieben durch günstige Wechselkurse, höhere Volumina und bessere Preise bei Non-Helium-Produkten. Das operative Ergebnis schoss um 20 Prozent auf 224 Millionen US-Dollar in die Höhe – die operative Marge verbesserte sich um 190 Basispunkte auf 28,6 Prozent.
In Asien zeigte sich ein solideres Bild: Der Umsatz wuchs um 2 Prozent auf 832 Millionen US-Dollar, während das operative Ergebnis um 7 Prozent auf 232 Millionen US-Dollar zulegte. Produktivitätsverbesserungen und geringere Abschreibungen – einige Gasifizierungsanlagen wurden als zum Verkauf bestimmt klassifiziert – stützten die Profitabilität.
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Amerika mit gemischten Signalen
Das Amerika-Segment verzeichnete ein Umsatzplus von 4 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Allerdings belastete ein einmaliger Helium-Großverkauf aus dem Vorjahr den Volumenvergleich. Das operative Ergebnis stieg dennoch um 4 Prozent auf 404 Millionen US-Dollar – bessere Preise außerhalb des Helium-Geschäfts und ein vorteilhafter Produktmix machten sich bezahlt.
Die Joint Ventures im Nahen Osten und Indien steuerten unverändert 85 Millionen US-Dollar zum Gewinn bei.
Prognose bestätigt, Investitionen hoch
Kann Air Products das Tempo halten? Das Management hält an der Jahresprognose fest: Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Unternehmen einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 12,85 und 13,15 US-Dollar. Im zweiten Quartal sollen 2,95 bis 3,10 US-Dollar je Aktie erreicht werden.
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Die Investitionen bleiben auf hohem Niveau. Air Products plant für das laufende Geschäftsjahr Kapitalausgaben von rund 4,0 Milliarden US-Dollar. Im Dezember 2025 gab das Unternehmen fortgeschrittene Verhandlungen mit Yara International über emissionsarme Ammoniakprojekte in den USA und Saudi-Arabien bekannt.
Dividende weiter erhöht
Parallel zum starken Quartal erhöhte Air Products die vierteljährliche Dividende auf 1,81 US-Dollar je Aktie – das 44. Jahr in Folge mit einer Dividendensteigerung. Zudem sicherte sich das Unternehmen Lieferverträge mit der NASA im Gesamtwert von über 140 Millionen US-Dollar für die Versorgung mehrerer Einrichtungen mit flüssigem Wasserstoff.
Die Aktie reagierte vorbörslich am 30. Januar mit einem Plus von 1,13 Prozent auf 258,90 US-Dollar. Das Basisgeschäft zeigt Stärke – trotz temporärer Belastungen im Helium-Segment und hoher Investitionslasten bleibt Air Products auf Kurs.
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