Mizuho macht ernst. Die Investmentbank stuft Airbnb erneut mit „Outperform“ ein und setzt die Aktie auf die Liste der Top-Picks für 2026. Das Kursziel von 156 Dollar liegt deutlich über dem aktuellen Kurs von 132,79 Dollar – ein Aufwärtspotenzial von über 17 Prozent.
Die Stimmung dreht sich. Als Mizuho Ende September seine bullische Einschätzung erstmals veröffentlichte, stieß die Bank auf massiven Widerstand bei Investoren. Die Empfehlung galt damals als die „am stärksten vom Konsens abweichende Outperform-Bewertung“ des Hauses. Doch die Zeiten ändern sich: In jüngsten Kundengesprächen zeigten sich Anleger zunehmend bereit, die optimistische These zu hören.
Was hat sich verändert?
Drei Faktoren treiben die neue Zuversicht. Erstens: die Verpflichtung von Ahmad Al-Dahle als neuen Technologie-Chef. CEO Brian Chesky machte im CNBC-Interview deutlich, dass diese Personalentscheidung zentral für Airbnbs Transformation über reine Kurzzeitvermietungen hinaus ist.
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Zweitens: Künstliche Intelligenz rückt ins Zentrum. Mizuho zeigt sich nach der CTO-Berufung „deutlich zuversichtlicher“ bezüglich der KI-Produkte des Unternehmens. Die Bank sieht Potenzial, dass KI-gestützte Suche mehr Hotelkapazitäten auf die Plattform bringt. Chesky selbst prognostiziert, dass KI das Wachstum beschleunigen und gleichzeitig die Margen ausweiten könnte – schließlich benötige man „mit KI nicht mehr so viele Menschen für eine Aufgabe“.
Drittens: Das Reiseumfeld bleibt stabil. Chesky beschrieb die Branchenlage als „sehr stabil und unglaublich widerstandsfähig“ – ein klares Signal an nervöse Märkte.
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Die Zahlen untermauern die Story
Die fundamentalen Daten sprechen für sich. Airbnb erwirtschaftet eine beeindruckende Bruttogewinnmarge von 83,04 Prozent. Das Umsatzwachstum der letzten zwölf Monate liegt bei 10,18 Prozent. InvestingPro stuft die Aktie basierend auf dem fairen Wert als unterbewertet ein.
Für das laufende Quartal erwartet Mizuho Katalysatoren durch neue „Jetzt buchen, später zahlen“-Funktionen, stärkere Traktion im Hotelsegment und eine Prognose für stabile Margen. Die Bank rechnet damit, dass sich das Bewertungsmultipel im Jahresverlauf 2026 ausweiten wird, sobald das Vertrauen in die Wachstumsstory zunimmt.
Auch andere Analysten schwenken um. B.Riley hob das Rating von „Neutral“ auf „Kaufen“ an – Kursziel 170 Dollar. Barclays stufte von „Underweight“ auf „Equalweight“ hoch. RBC Capital bekräftigte sein „Outperform“ mit Kursziel 170 Dollar. Der Trend ist eindeutig: Die Skepsis weicht vorsichtigem Optimismus.
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