Nach dem spektakulären Kurssprung von über 20 Prozent am Mittwoch und der anschließenden Kapitalmaßnahme kommt jetzt die nächste Neuigkeit: Morgan Stanley hat seinen Anteil an Aixtron spürbar ausgebaut.
Großinvestor erhöht Engagement
Laut einer Pflichtmitteilung vom 16. April hat Morgan Stanley seinen Gesamtanteil von 4,81 auf 5,3 Prozent erhöht. Davon entfallen 3,74 Prozent auf direkte Stimmrechte aus Aktien, weitere 1,56 Prozent auf Finanzinstrumente — darunter Equity Swaps und strukturierte Produkte. Der relevante Schwellenwert wurde am 10. April überschritten, also noch vor dem gestrigen Kursfeuerwerk.
Das Timing ist bemerkenswert. Während Aixtron gestern die Rally für eine 450-Millionen-Euro-Wandelanleihe nutzte und die Aktie daraufhin wieder unter die 40-Euro-Marke rutschte, hatte Morgan Stanley den Aufbau seiner Position bereits abgeschlossen.
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Konsolidierung nach dem Ausbruch
Die Wandelschuldverschreibungen laufen bis April 2031, sind nicht laufend verzinst und erst bei einem Kurs von rund 50,38 Euro in Aktien wandelbar — gut 30 Prozent über dem Referenzkurs von 38,75 Euro. Zusätzlich trennten sich Anleihe-Käufer im Zuge einer sogenannten Delta-Platzierung von Aixtron-Aktien im Wert von bis zu 140 Millionen Euro, um ihre Positionen abzusichern. Dieser Verkaufsdruck drückte den Kurs am Donnerstag zwischenzeitlich auf 38,34 Euro — damit sogar knapp unter den Referenzkurs.
Der Erlös aus der Anleihe soll laut Unternehmensangaben für organisches Wachstum, mögliche Zukäufe sowie Aktienrückkäufe eingesetzt werden. Aixtron verfügt damit über deutlich mehr finanziellen Spielraum als zuvor — ein Umstand, den Marktbeobachter langfristig als Stütze für die Investmentstory werten.
Die Prognoseanhebung, die den Mittwochssprung ausgelöst hatte, bleibt die eigentliche Substanz hinter den Bewegungen der letzten Tage. Die Kapitalmaßnahme und die Morgan-Stanley-Meldung sind Begleiterscheinungen einer Aktie, die nach langer Flaute wieder Fahrt aufgenommen hat.
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