Aixtron schloss sich am Freitag der Erholung bei Halbleiterausrüstern an, die Medienberichten zufolge auf den vorherigen Tech-Abverkauf folgte. Die Aktie stieg um 5,4% auf 30,36 €. Als Treiber des Anstiegs wurde das Branchenumfeld genannt, nicht eine konkrete Nachricht des Unternehmens.
Stimmrechtsmeldungen und Kaufempfehlung
Am Dienstag veröffentlichten Morgan Stanley und Goldman Sachs Stimmrechtsmitteilungen zu Aixtron. Goldman Sachs meldete eine gestiegene Gesamtposition von 8,79 %. Morgan Stanley bezifferte seinen Gesamtbestand auf 6,24 %.
Beide Meldungen bezogen sich auf eine am 27. Oktober erreichte Schwelle. Die Gesamtpositionen umfassen jeweils sowohl Stimmrechte aus Aktien als auch über Instrumente. Bei Goldman Sachs entfielen 3,56 % auf Aktien und 5,23 % auf Instrumente.
Bei Morgan Stanley machten Aktien 3,33 % und Instrumente 2,91 % aus. Die gemeldeten Gesamtbestände sind damit nicht mit reinen Aktienbeteiligungen gleichzusetzen.
Am 2. November empfahl Kepler Cheuvreux Aixtron bei einem unveränderten Kursziel von 44 Euro. dpa-AFX verwies bei der damaligen Kursreaktion außerdem auf den erholten Tech-Sektor.
Auftragseingang als Geschäftskontext
Im dritten Quartal 2026 stieg Aixtrons Auftragseingang gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 122 %. Er erreichte EUR 274,9 Mio. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von EUR 183,6 Mio. und ein EBIT von EUR 56,7 Mio.
Für das Gesamtjahr bestätigte Aixtron eine Umsatzprognose von EUR 560 Mio. ± EUR 30 Mio. Bei der Bruttomarge erwartet das Unternehmen etwa 42 %.
Die Prognose für die EBIT-Marge liegt bei 17–20 %. Als nächster Termin im Unternehmenskalender steht am 4. März 2027 die Veröffentlichung des Konzern-Jahresfinanzberichts 2026 an.
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