Die Aktie des Anlagenbauers erlebt aktuell eine spektakuläre Renaissance. Mit einem Kurssprung von 11 Prozent zählt das Papier zu den stärksten Werten am deutschen Markt. Doch was steckt dahinter – und kann die Rallye weitergehen?
Gleich zwei namhafte Investmentbanken haben ihre Einschätzung radikal überarbeitet. JPMorgan verdoppelte das Kursziel nahezu auf 25,20 Euro, die Deutsche Bank zog von 15 auf 20 Euro nach. Diese deutlichen Anhebungen kommen nicht von ungefähr: Die Analysten rechnen fest mit einer operativen Trendwende ab 2027.
Die Rechnung der Profis
Als klassischer Frühzykliker bewegt sich Aixtron oft Monate vor der tatsächlichen Markterholung. Investoren positionieren sich bereits jetzt für eine Gewinnnormalisierung in zwei Jahren – obwohl eine klare Beschleunigung der Auftragseingänge noch aussteht. Der Markt preist hier eindeutig Zukunft ein.
Der entscheidende Treiber liegt im KI-Boom: NVIDIAs schrittweise Umstellung auf die 800 VDC-Architektur eröffnet dem Herzogenauracher Unternehmen ein massives Wachstumsfeld. Die neue Plattform für KI-Rechenzentren setzt auf Galliumnitrid-Leistungschips (GaN), die deutlich energieeffizienter arbeiten und geringere Verluste bei extremen Leistungsdichten ermöglichen.
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Das unterschätzte Ass im Ärmel
Aixtron liefert genau die MOCVD-Anlagen, mit denen diese GaN-Chips produziert werden. Während die Zunahme der Plattformreife für KI-bezogene GaN-Anwendungen im Fokus steht, läuft das photonische Geschäft parallel stabil weiter – ein Bereich, den viele Marktteilnehmer nach wie vor unterschätzen.
Aus charttechnischer Sicht hat die jüngste Kursrallye die untere Trendwende entschieden vorangebracht. Die Wochen anhaltende Aufwärtsbewegung deutet auf ein mögliches Comeback mit ambitionierten Zielen hin. Nach der langen Durststrecke fließt wieder spürbar mehr Kapital in Nebenwerte und SDAX-Titel.
Bleibt die Frage: Wie weit trägt die Euphorie? Die nächsten Quartale werden zeigen, ob die optimistischen Analystenstimmen mit konkreten Auftragszahlen unterfüttert werden können.
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