Akamai erwartet wegen Verzögerungen bei zwei großen Cloud-Verträgen, dass ein Teil der Erlöse erst 2027 anfällt. Der gestern veröffentlichte Umsatzausblick für das vierte Quartal 2026 liegt unter den Analystenerwartungen. Die Aktie steigt heute um 7,3%.
Verhaltener Quartalsausblick, höhere Wachstumsziele
Für das Schlussquartal rechnet Akamai mit einem Umsatz von 1,145 bis 1,170 Milliarden $. Beim verwässerten Ergebnis je Aktie auf Nicht-GAAP-Basis stellt das Unternehmen eine Spanne von 1,50 bis 1,70 $ in Aussicht.
Im dritten Quartal 2026 erzielte Akamai einen Umsatz von 1,122 Milliarden $. Das entsprach einem Zuwachs von 6% gegenüber dem Vorjahr.
Das verwässerte Ergebnis je Aktie auf Nicht-GAAP-Basis lag im Berichtsquartal bei 1,77 $. Nach Veröffentlichung der Zahlen gab die Aktie im nachbörslichen Handel zunächst nach.
Für 2027 richtet Akamai seine Wachstumsprognose am währungsbereinigten Gesamtumsatz aus. Das Unternehmen erwartet einen Zuwachs von 17% bis 22%.
Für 2028 prognostiziert Akamai einen Umsatz von mehr als 7,0 Milliarden $. Dabei handelt es sich ebenso wie beim Wachstumsausblick für das kommende Jahr um eine Unternehmensprognose.
Morgan Stanley senkt Ziel, KI-Angebot erweitert
Medienberichten zufolge senkte Morgan Stanley am Montag das Kursziel für Akamai von 165 auf 149 $. Die Einstufung beließ das Haus bei „Overweight“. Die Anpassung erfolgte damit vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen und des neuen Ausblicks.
Bereits am 27. Oktober hatte Akamai die Dienste Akamai Inference und Akamai Agent Sandbox eingeführt. Nach Unternehmensangaben erweitern sie Akamai Cloud um verwaltete Dienste zur Bereitstellung von KI-Modellen und eine isolierte Ausführungsumgebung für KI-Agenten.
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