Alamos Gold Aktie: Spektakuläre Bohrerfolge!

Alamos Gold meldet außergewöhnliche Bohrergebnisse im Mulatos-Distrikt, die die Ressourcenbasis deutlich stärken, trotz verfehlter Produktionsziele im Vorjahr.

Alamos Gold Aktie
Kurz & knapp:
  • Hochgradige Goldfunde in drei Zielgebieten Mexikos
  • Entdeckung neuer sulfidgebundener Mineralisierung bei Halcon
  • Bauarbeiten für neue Mühle bei Puerto Del Aire laufen
  • Produktion 2025 verfehlt, aber Rekordumsätze erzielt

Die Alamos Gold Aktie dürfte nach den jüngsten Explorationsergebnissen aus Mexiko für Aufsehen sorgen. Am 21. Januar 2026 meldete das Unternehmen außergewöhnliche Bohrergebnisse aus dem Mulatos-Distrikt – und die haben es in sich.

Hochgradige Treffer am laufenden Band

Bei Puerto Del Aire stieß Alamos auf 13,64 Gramm Gold pro Tonne über 8,97 Meter. Das ist nicht irgendein Wert – das ist erstklassige Mineralisierung. Auch bei Cerro Pelon lieferten die Bohrungen ab: 5,60 g/t über 23,85 Meter und 6,58 g/t über 15,15 Meter sprechen eine klare Sprache.

Doch damit nicht genug. Bei Halcon, einem komplett neuen Zielgebiet, durchteuften die Bohrer ausgedehnte Abschnitte mit signifikanter sulfidgebundener Goldmineralisierung. Der spektakulärste Treffer: 3,04 g/t über satte 47,60 Meter – inklusive Teilabschnitten von 7,78 g/t über 4,50 Meter und 13,41 g/t über 3,75 Meter.

Was bedeutet das konkret?

Halcon liegt nur sieben Kilometer von der Hauptanlage Mulatos entfernt und könnte sich als zusätzliche Quelle für hochgradiges Sulfiderz erweisen. Die geplante Mühle bei Puerto Del Aire, deren Inbetriebnahme für Mitte 2027 anvisiert ist, würde solches Material verarbeiten können.

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Auch Cerro Pelon, neun Kilometer von der künftigen PDA-Mühle entfernt, entwickelt sich vielversprechend. Die Bohrungen 2025 erweiterten die hochgradige Mineralisierung systematisch nach Norden und in die Tiefe. Ende 2024 wies das Gebiet bereits eine Ressource von 104.000 Unzen bei 4,49 g/t auf – und die dürfte wachsen.

Produktionsziele verfehlt – aber…

Die Kehrseite der Medaille: Bei den Produktionszahlen für 2025 blieb Alamos hinter den eigenen Erwartungen zurück. Vor allem die kanadischen Minen enttäuschten operativ. Allerdings profitierte das Unternehmen vom außergewöhnlich hohen Goldpreis und fuhr neue Umsatzrekorde ein.

Mulatos-Distrikt im Fokus

2025 investierte Alamos 20 Millionen Dollar in Exploration im Mulatos-Distrikt – ähnlich wie im Vorjahr. Insgesamt wurden 56.117 Meter in 170 Bohrlöchern niedergebracht. Allein bei Cerro Pelon waren es 21.394 Meter in 56 Löchern, bei Puerto Del Aire weitere 13.779 Meter.

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Die Strategie zahlt sich aus: Bei Puerto Del Aire stiegen die Reserven Ende 2024 um neun Prozent auf 1,1 Millionen Unzen bei 5,45 g/t. Die Entdeckungskosten lagen in den vergangenen vier Jahren bei durchschnittlich nur 19 Dollar pro Unze – ein beeindruckender Wert.

CEO John McCluskey zeigt sich optimistisch: Der langjährige Explorationserfolg habe über eine Million Unzen Reserven bei PDA und eine erste Ressource bei Cerro Pelon definiert. Die jüngsten Erfolge würden weiteres Ressourcenwachstum antreiben und das enorme Explorationspotenzial des Mulatos-Distrikts unterstreichen.

Bauarbeiten laufen

Mit der Umweltgenehmigung im Rücken hat Alamos die Bauarbeiten bei Puerto Del Aire hochgefahren. Die geplante Mühle zur Verarbeitung hochgradiger Sulfiderze öffnet neue Türen – nicht nur für PDA selbst, sondern auch für Cerro Pelon und möglicherweise Halcon.

Bleibt die Frage: Können diese spektakulären Bohrergebnisse die operative Schwäche der jüngsten Vergangenheit wettmachen? Die nächsten Quartale werden zeigen, ob Alamos den Spagat zwischen Exploration und Produktion meistert.

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Über Felix Baarz 1551 Artikel
Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.