Die Allianz-Aktie zeigt sich am Montag im XETRA-Handel nahezu unverändert bei 387,80 Euro. Nach einer beeindruckenden Rally von rund 31 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten (Stand: 02.01.2026) befindet sich der Versicherungsriese nun in einer Konsolidierungsphase. Doch während die Kursentwicklung eine Verschnaufpause einlegt, läuft das operative Geschäft auf Hochtouren.
Parallel zur soliden Kursentwicklung setzt der DAX-Schwergewicht seinen Expansionskurs fort. Die Direktversicherungstochter Allianz Direct hat die Übernahme von Eurofil, einer Marke von Abeille Assurances, erfolgreich abgeschlossen. Nach Erhalt aller regulatorischen Genehmigungen stärkt dieser Deal insbesondere das digitale Direktversicherungsgeschäft im wichtigen französischen Markt.
Dividende könnte auf über 15 Euro klettern
Was Einkommensinvestoren besonders aufhorchen lässt: Für 2026 plant die Allianz eine Dividende von voraussichtlich 15,40 Euro je Aktie. Das entspricht einer attraktiven Dividendenrendite von 4,27 Prozent. Doch damit nicht genug. Basierend auf den angekündigten Geschäftszielen eines operativen Ergebnisses zwischen 17 und 17,5 Milliarden Euro könnte die Ausschüttung sogar um 0,30 bis 0,50 Euro ansteigen. In einem Marktumfeld mit sinkenden Zinsen dürfte diese Perspektive besonders verlockend wirken.
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Bewertung lockt Value-Investoren
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt derzeit bei 12,47, während das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei 0,84 notiert. Gerade KUV-Werte unter 1,0 gelten als Indikator für eine Unterbewertung. Angesichts der stabilen Geschäftsaussichten und der dominanten Marktposition erscheint die aktuelle Bewertung durchaus günstig.
Während die Allianz operativ überzeugt, zeigt eine aktuelle Auswertung der Bürgerbewegung Finanzwende die enorme politische Schlagkraft der Versicherungsbranche. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft investierte 2024 mit fast 15,3 Millionen Euro mehr Geld in Lobbyarbeit als jede andere Branchenorganisation in Deutschland. Mit 456 namentlich im Lobbyregister des Bundestags genannten Interessenvertretern allein bei den Top-10-Finanzkonzernen und -Verbänden wird deutlich: Die Finanzbranche nimmt massiven Einfluss auf die Gesetzgebung.
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