Rekordjahr, Gehaltssprung und frisches Personal im Vorstand: Bei der Allianz verdichten sich die positiven Signale. Das operative Ergebnis kletterte 2025 um gut acht Prozent auf fast 17,4 Milliarden Euro – getragen vor allem von geringeren Katastrophenschäden. Der Nettogewinn der Anteilseigner stieg auf knapp 10,8 Milliarden Euro. Das Resultat: Eine Dividende von 17,10 Euro je Aktie, elf Prozent mehr als im Vorjahr, plus ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2,5 Milliarden Euro.
CEO Oliver Bäte, der maßgeblich für diesen Kurs verantwortlich zeichnet, wird entsprechend entlohnt. Seine Gesamtvergütung wuchs auf 11,6 Millionen Euro – ein Zuwachs von knapp 1,4 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die nächsten in der Gehaltshierarchie, Kapitalanlage-Vorstand Günther Thallinger und Asien-Chefin Renate Wagner, kamen jeweils auf rund 6,2 Millionen Euro. Bäte verdient damit fast doppelt so viel wie seine engsten Vorstandskollegen.
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Neuaufstellung im Führungsteam
Zeitgleich zur starken Ergebnisbilanz räumt der Konzern an der Vorstandsspitze um. Klaus-Peter Röhler scheidet nach 30 Dienstjahren zum Ende des Jahres altersbedingt aus. Sein Nachfolger: Tomas Kunzmann, bisher CEO der Sparte Allianz Partners, der künftig die Region Asien-Pazifik inklusive Indien verantwortet.
Im Zuge der Neubesetzung verteilen sich die Ressorts neu. Renate Wagner übernimmt zusätzlich die Verantwortung für Deutschland, die Schweiz sowie Zentral- und Osteuropa. Sirma Boshnakova bekommt das globale Privatkundengeschäft in der Schaden- und Unfallversicherung zugeordnet. Finanzvorständin Claire-Marie Coste-Lepoutre erhält ihr Mandat vorzeitig um fünf Jahre bis Ende 2031 verlängert – ein klares Signal für Kontinuität in der Finanzführung.
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Kursrückgang als Einstiegschance?
Trotz der starken Fundamentaldaten hat die Allianz-Aktie seit Jahresbeginn knapp zehn Prozent verloren und notiert aktuell bei rund 352 Euro. Für die Berenberg Bank ist das eine Kaufgelegenheit: Die Analysten hoben ihr Kursziel von 459 auf 504 Euro an und bestätigten die Kaufempfehlung. Damit sehen sie ein Aufwärtspotenzial von über 44 Prozent gegenüber dem aktuellen Kursniveau. Als Hauptargument dienen die strukturellen Skalenvorteile des Versicherers.
Rekordgewinn, steigende Dividende, Aktienrückkäufe und ein frisch aufgestelltes Führungsteam – das Fundament steht. Ob der Kurs nachzieht, liegt nun an den Märkten.
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