Die Allianz-Aktie notiert nur knapp unter ihrem jüngsten Jahreshoch. Kurz vor der Hauptversammlung im Mai positionieren sich die Analysten neu. Für den Münchner Versicherer stehen nun richtungsweisende Termine im Finanzkalender.
Analysten bewerten das Restpotenzial
Die kanadische Bank RBC Capital Markets hält sich nach dem jüngsten Kursanstieg zurück. Die Experten belassen ihre Einstufung auf „Sector Perform“. Sie sehen das Kursziel bei 400 Euro. Als Grund nennen die Analysten die aktuelle Bewertung der Aktie. Das Aufwärtspotenzial erscheint ihnen begrenzt.
Die DZ Bank zeigt sich in einer neuen Studie deutlich optimistischer. Sie rät weiterhin zum Kauf der Papiere. Den fairen Wert taxieren die Experten auf 424 Euro. Sie verweisen auf die starke Ausschüttungshistorie des Konzerns. In den vergangenen zwanzig Jahren hob die Allianz die Dividende 16 Mal an. Nur ein einziges Mal gab es eine Kürzung.
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Rekorddividende auf der Agenda
Am 7. Mai ruft das Management die Aktionäre in die Münchner Olympiahalle. Auf der ordentlichen Hauptversammlung steht die Gewinnverwendung im Mittelpunkt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 17,10 Euro je Aktie vor. Das entspricht einer Steigerung von rund elf Prozent zum Vorjahr.
Beim aktuellen Kursniveau winkt Investoren eine Rendite von etwa 4,4 Prozent. Die Auszahlung erfolgt voraussichtlich am 12. Mai. Kein Wunder. Die Aktie profitiert seit Wochen spürbar von dieser konkreten Aussicht auf hohe Rückflüsse.
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Quartalszahlen als nächster Test
In den vergangenen Wochen kletterte der Kurs um fast zehn Prozent. Aktuell pendelt das Papier um die Marke von 388 Euro. Der Abstand zum Jahreshoch ist minimal. Der Börsenwert des Unternehmens liegt mittlerweile bei rund 148 Milliarden Euro.
Direkt nach dem Aktionärstreffen folgt der nächste Impuls. Am 13. Mai präsentiert das Management die Zahlen für das erste Quartal. Dieser Bericht liefert den ersten echten Nachweis für die Profitabilität im laufenden Jahr. Marktteilnehmer achten dabei besonders auf zwei operative Kernsegmente. Die Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung sowie im Asset Management setzt die Maßstäbe für die kommenden Monate.
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