Dreistelliges Umsatzwachstum und massiver Rückenwind aus dem US-Verteidigungssektor. Dennoch brach die Aktie von Almonty Industries nach den jüngsten Quartalszahlen um zwölf Prozent ein. Bei dem Wolfram-Produzenten klaffen operative Realität und Marktstimmung derzeit auffällig auseinander.
Im ersten Quartal kletterten die Erlöse um 221 Prozent auf 25,4 Millionen US-Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis erreichte gut sechs Millionen US-Dollar. Ein nicht liquiditätswirksamer Nettoverlust trübte das Bild kaum.
Operativ steht das Unternehmen solide da. Die Kassen sind mit liquiden Mitteln in Höhe von 260 Millionen US-Dollar gefüllt. Große institutionelle Adressen wie Fidelity und Van Eck halten signifikante Anteilspakete.
An der Börse setzten nach der Meldung Gewinnmitnahmen ein. Der Kurs rutschte auf 24,02 Kanadische Dollar ab. Damit notiert das Papier ein Viertel unter dem Jahreshoch vom April. Seit Jahresbeginn steht allerdings immer noch ein Plus von fast 100 Prozent auf der Anzeigetafel.
US-Gesetzgebung treibt Nachfrage
Die strategische Bedeutung des Unternehmens wächst rasant. Ab Januar 2027 dürfen US-Rüstungskonzerne kein Wolfram mehr aus chinesischen Quellen beziehen. Almonty positioniert sich gezielt als westliche Alternative und verlegte den Hauptsitz kürzlich nach Dillon im Bundesstaat Montana.
Die Verknappung des Angebots außerhalb Chinas schlägt auf die Preise durch. Für Ammoniumparawolframat (APT) zahlen Abnehmer mittlerweile rund 3.000 US-Dollar pro Tonne. Das entspricht einem Preisanstieg von 230 Prozent seit Ende 2025.
Meilenstein in Südkorea
Der Fokus richtet sich nun auf die Sangdong-Mine in Südkorea. Die Anlage nähert sich einer entscheidenden operativen Phase. Die erste Ausbaustufe ist auf die Verarbeitung von 640.000 Tonnen Erz pro Jahr ausgelegt. Daraus sollen schätzungsweise 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat entstehen.
Analysten bewerten das Unternehmen inzwischen als voll operativen Produzenten, nicht mehr als reinen Explorer. Alliance Global sieht den fairen Wert der Aktie bei 26,25 US-Dollar. Die Bank of America und B. Riley rufen Kursziele von jeweils 23,00 US-Dollar aus.
Am 21. Mai legt Almonty die ersten Produktionszahlen für den südkoreanischen Standort vor. Wenige Wochen später steht der nächste Termin an. Auf der Hauptversammlung am 9. Juni stimmen die Aktionäre formal über die zweite Expansionsphase des Sangdong-Projekts ab.
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