Almonty Industries hat am Montag ein Aktienrückkaufprogramm für bis zu 14,4 Millionen Stammaktien genehmigt. Das entspricht rund 5 Prozent der ausstehenden Anteile zum 14. August. Das Programm läuft 36 Monate ab dem 24. August und ist mit einem Kaufpreislimit von 300 Millionen US-Dollar hinterlegt. Das Management begründete den Schritt mit dem Vertrauen in den Wert der eigenen Wolfram-Assets.
Medienberichten zufolge war die Rückkaufankündigung der zentrale Auslöser für die Kursbewegung der Aktie am Montag. Die Maßnahme steht damit nicht isoliert, sondern fügt sich in eine Reihe operativer und finanzieller Fortschritte, die Almonty zuletzt vorweisen konnte.
Starke Zahlen als Fundament
Der Rückkauf kommt nur wenige Tage nach der Vorlage der Quartalszahlen. Almonty meldete am 11. August einen Umsatz von 43,0 Millionen Dollar für das zweite Quartal, ein Plus von 498 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Der Nettogewinn lag bei 181,8 Millionen Dollar, nach einem Verlust von 58,2 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum. Das bereinigte EBITDA drehte von einem Minus von 4,8 Millionen Dollar auf plus 17,6 Millionen Dollar. Zum 30. Juni verfügte das Unternehmen über 1,2 Milliarden kanadische Dollar an Barmitteln.
Parallel zur Zahlenvorlage schloss Almonty eine überzeichnete Wandelanleihe über 800 Millionen US-Dollar ab. Damit verschafft sich das Unternehmen zusätzlichen finanziellen Spielraum, während gleichzeitig operativ ein wichtiger Meilenstein erreicht wurde: Am selben Tag begann die Verarbeitungsanlage der Sangdong-Mine in der südkoreanischen Provinz Gangwon mit dem Durchsatzbetrieb und damit dem Übergang zur Produktion von verkaufsfähigem Wolframkonzentrat.
Langfristiger Abnahmevertrag abgesichert
Ebenfalls am 11. August verkündete Almonty die Erweiterung seines Wolfram-Abnahmevertrags mit Global Tungsten & Powders LLC. Die kontrahierten Mengen steigen um 40 Prozent auf 4,41 Millionen Metric Tonne Units, die Vertragslaufzeit wurde auf 21 Jahre verlängert. Damit sichert sich das Unternehmen langfristige Absatzsicherheit für die anlaufende Produktion aus Sangdong.
Diese Kombination aus anlaufender Produktion, langfristig gesicherter Abnahme und einer massiven Verbesserung der Profitabilität liefert die Grundlage, auf der das Rückkaufprogramm aufsetzt. Ein Volumen von 300 Millionen US-Dollar über 36 Monate ist angesichts der Barmittelausstattung von 1,2 Milliarden kanadische Dollar finanziell gut gedeckt.
Einordnung für Anleger
Die Analysten von Diamond Equity Research hatten sich in einem Update am 14. August mit dem geplanten Rückzug von der Toronto Stock Exchange befasst, der bereits Ende Juli erfolgte. Diese Entwicklung liegt inzwischen einige Wochen zurück und ändert nichts an der operativen Dynamik, die das Unternehmen zuletzt zeigte.
Für Anleger bündelt der jüngste Rückkaufbeschluss mehrere positive Signale: Kapitalstärke, ein funktionierendes Geschäftsmodell mit deutlich gestiegenen Erträgen und ein Management, das bereit ist, überschüssige Liquidität in eigene Aktien zu investieren.
Almonty selbst hat die Botschaft in einem CEO-Newsletter mit dem Titel „The AI boom’s tungsten problem“ am Sonntag unterstrichen und damit die strategische Bedeutung von Wolfram für Technologieanwendungen betont.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 19. August liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

