Der Westen sucht händeringend nach kritischen Rohstoffen abseits chinesischer Kontrolle. Almonty Industries liefert nun eine konkrete Antwort auf dieses Problem. Mit der offiziellen Wiedereröffnung einer historischen Mine in Südkorea und der zeitgleichen Expansion in die USA positioniert sich das Unternehmen als zentraler Baustein einer neuen, unabhängigen Lieferkette für Wolfram.
Comeback nach über 30 Jahren
Am Dienstag feierte Almonty die offizielle Inbetriebnahme der Sangdong-Wolframmine in der südkoreanischen Provinz Gangwon. Nach mehr als drei Jahrzehnten Stillstand und Investitionen von über 100 Millionen US-Dollar seit 2015 ist die erste Projektphase nun abgeschlossen. Die Anlage ist darauf ausgelegt, jährlich rund 640.000 Tonnen Erz zu verarbeiten und daraus etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat zu gewinnen.
Schon für 2027 ist die zweite Ausbaustufe geplant. Dann soll sich die Verarbeitungskapazität auf 1,2 Millionen Tonnen Erz verdoppeln. Bei voller Auslastung wird die Mine voraussichtlich 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken. Der Standort profitiert dabei von einem durchschnittlichen Erzgehalt, der mit 0,51 Prozent Wolframtrioxid etwa dreimal so hoch ist wie der globale Durchschnitt.
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Geopolitik treibt die Preise
Die Produktionsaufnahme fällt in eine Phase extremer Marktanspannung. Seit China im Februar 2025 Exportkontrollen für bestimmte Wolframprodukte einführte, brachen die chinesischen Ausfuhren in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres um fast 70 Prozent ein. Die Folge ist eine massive Preisrallye: Der Durchschnittspreis für den Basisstoff APT (Ammoniumparawolframat) schoss in den vergangenen zwölf Monaten um 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit nach oben.
Diese Entwicklung spiegelt sich bereits in den Büchern wider. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz von Almonty um 39 Prozent auf 8,7 Millionen US-Dollar. Auf Gesamtjahressicht stiegen die Erlöse um 13 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar, wobei weitere 3,1 Millionen US-Dollar aufgrund des Zeitpunkts von Konzentratlieferungen erst im laufenden ersten Quartal 2026 verbucht werden.
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Expansion in die USA
Parallel zu den Fortschritten in Asien treibt das Management die Expansion in Nordamerika voran. Mit der vollständigen Übernahme des Gentung Browns Lake Projekts in Montana sichert sich Almonty eines der am weitesten fortgeschrittenen unerschlossenen Wolframvorkommen der USA. Die Vereinigten Staaten verfügen seit 2015 über keine eigene Wolframproduktion mehr. Angesichts neuer politischer Vorgaben, die chinesisches und russisches Wolfram ab 2027 von der US-Rüstungsbeschaffung ausschließen, gewinnt das Projekt an strategischer Brisanz.
Almonty peilt für den Standort in Montana eine Produktionsbereitschaft für die zweite Jahreshälfte 2026 an. Mit einer erwarteten Anfangsproduktion von rund 140.000 metrischen Tonnen-Einheiten pro Jahr schließt das Unternehmen damit eine weitere Lücke in der westlichen Rohstoffversorgung für Verteidigungs- und Industrieanwendungen.
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