Die Aktie von Almonty Industries hat in den vergangenen zwölf Monaten um knapp 630 Prozent zugelegt. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf rund 123 Prozent. Nun steht der kanadische Wolfram-Produzent vor einem echten Stresstest. In den kommenden Wochen muss das Management beweisen, dass die operative Realität mit den massiven Markterwartungen mithalten kann.
Premiere für die Sangdong-Mine
Am 20. Mai veröffentlicht Almonty die Zahlen für das erste Quartal. Dieser Bericht hat besonderes Gewicht. Es ist das erste volle Quartal, in dem die neue Sangdong-Mine in Südkorea ohne Unterbrechung lief. Im März schloss das Unternehmen die Inbetriebnahme ab. Jetzt produziert die Anlage im kommerziellen Maßstab.
Das Schlussquartal 2025 hatte noch enttäuscht. Damals verfehlte der Umsatz die Analystenschätzungen um zwölf Prozent. Die erste Ausbaustufe der Mine ist auf 640.000 Tonnen Erz pro Jahr ausgelegt.
Daraus sollen künftig 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat entstehen. Analysten von DA Davidson erwarten das Erreichen der vollen Auslastung bereits im zweiten Quartal.
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Neuer Finanzchef und Ausbaupläne
Parallel dazu baut das Unternehmen seine Führungsebene um. Jorge Beristain übernimmt am 1. Juni den Posten des Finanzchefs. Er folgt auf Brian Fox. Beristain war zuvor bei der US-Firma Ryerson Holding tätig und bringt Erfahrung als Wall-Street-Analyst mit. Das Ziel: Er soll das weitere Wachstum finanziell steuern.
Schon am 9. Juni steht der nächste Termin an. Auf der Hauptversammlung stimmen die Aktionäre über die Phase-2-Erweiterung ab. Bei grünem Licht verdoppelt sich die Verarbeitungskapazität bis 2027.
Almonty könnte dann jährlich über 460.000 MTU produzieren. Die Finanzierung scheint gesichert. Ende vergangenen Jahres lagen rund 268 Millionen Kanadische Dollar in der Kasse.
Rückenwind vom Weltmarkt
Das Marktumfeld spielt Almonty in die Karten. Chinas Exportkontrollen und eine hohe Nachfrage trieben den Wolframpreis 2025 massiv nach oben. Dieser Trend setzt sich im laufenden Jahr fort.
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Ab Januar 2027 greifen strengere US-Vorgaben. Amerikanische Rüstungskonzerne müssen ihr Wolfram dann zwingend außerhalb Chinas einkaufen.
Almonty profitiert hier doppelt. Das Unternehmen besitzt eine Ausnahme von US-Importzöllen. Außerdem sichern langfristige Abnahmeverträge den Absatz. Ein bindender Deal mit Tungsten Parts Wyoming garantiert die Lieferung von monatlich mindestens 40 Tonnen Wolframoxid. Das Material fließt in Raketen, Drohnen und Munition.
Das zieht institutionelle Investoren an. Die Zahl der Fonds mit Almonty-Aktien stieg zuletzt auf 107. Der hohe Nettoverlust von 162 Millionen Dollar im Vorjahr schreckt sie nicht ab. Es handelte sich fast vollständig um buchhalterische Anpassungen. Diese entstanden durch den stark gestiegenen Aktienkurs.
Am Freitag schloss das Papier bei 26,88 Kanadischen Dollar. Damit notiert die Aktie nah an ihrem Jahreshoch. Die anstehenden Quartalszahlen am 20. Mai liefern nun den entscheidenden Impuls. Liefert die erste Produktionsphase solide Margen, untermauert das die aktuelle Bewertung. Enttäuschen die Zahlen, droht ein scharfer Rücksetzer.
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