Umsatz plus 13 Prozent, Kassenbestand von 7,8 auf 268 Millionen Kanadische Dollar gestiegen — und trotzdem ein Nettoverlust von 161,9 Millionen Kanadischen Dollar für das Gesamtjahr 2025. Die Jahreszahlen von Almonty Industries, veröffentlicht am 18. und 19. März 2026, erzählen auf den ersten Blick eine widersprüchliche Geschichte.
Was hinter dem Milliardenverlust steckt
Der Schein trügt. Der weitaus größte Teil des ausgewiesenen Verlusts geht auf eine nicht zahlungswirksame Neubewertung zurück: Almonty musste eingebettete Derivate aus Wandelanleihen nach IFRS neu bewerten — und zwar auf Basis des gestiegenen Aktienkurses. Der kletterte im Laufe des Jahres 2025 von 1,36 auf 12,07 Kanadische Dollar. Rein rechnerisch entstand daraus ein buchhalterischer Verlust von 87,3 Millionen Kanadischen Dollar, der weder Cashflow noch Liquidität berührt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Almonty?
Ähnlich verhält es sich mit den Verwaltungskosten: Im Gesamtjahr stiegen sie von 6,2 auf 20,5 Millionen Kanadische Dollar. Hintergrund sind einmalige Rechts- und Regulierungskosten rund um das Nasdaq-Listing im Juli 2025, eine außerordentliche Hauptversammlung im September sowie den laufenden Prozess zur US-Domizilierung.
Das bereinigte EBITDA lag für das Gesamtjahr bei minus 17,1 Millionen Kanadischen Dollar — ein deutlicher Rückgang gegenüber minus 3,1 Millionen im Vorjahr, der die gestiegenen Betriebskosten widerspiegelt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Almonty?
Wolfram-Preise und Wachstumspipeline
Operativ läuft das Kerngeschäft. Der Umsatz im vierten Quartal stieg um 39 Prozent auf 8,7 Millionen Kanadische Dollar, getrieben vom Wolfram-Spotpreis: Der Zwölf-Monats-Durchschnitt für Ammoniumparawolframat lag Mitte März 2026 bei 2.250 US-Dollar je MTU — ein Anstieg von 534 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. CFO Brian Fox wies zudem darauf hin, dass 3,1 Millionen Kanadische Dollar Umsatz aufgrund von Lieferzeitpunkten ins erste Quartal 2026 verschoben wurden, was die Q1-Zahlen entsprechend stützen dürfte.
Das Wachstumsprogramm geht über die bestehende Panasqueira-Mine hinaus. In Montana sicherte sich Almonty das Gentung-Browns-Lake-Projekt mit 7,53 Millionen Tonnen Mineralressourcen; eine Produktionsbereitschaft wird für die zweite Hälfte 2026 angestrebt, mit einer erwarteten Jahreskapazität von rund 140.000 Tonneneinheiten. Noch gewichtiger ist die geplante Phase-2-Erweiterung der Sangdong-Mine in Südkorea: Ab 2027 soll die Verarbeitungskapazität auf 1,2 Millionen Tonnen Erz pro Jahr steigen und die Wolframproduktion auf rund 4.600 Tonnen jährlich verdoppeln. Damit würde Sangdong allein etwa 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas abdecken.
Almonty-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Almonty-Analyse vom 22. März liefert die Antwort:
Die neusten Almonty-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Almonty-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Almonty: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

