Der Wolfram-Preis hat sich vervielfacht und das wichtigste Minenprojekt in Südkorea feiert offiziell seinen Produktionsstart. Eigentlich ein perfektes Szenario für Almonty Industries. Allerdings schickten die frisch veröffentlichten Jahreszahlen für 2025 die Papiere am Donnerstag um über 13 Prozent in die Tiefe. Ein massiver Fehlbetrag und explodierende Kosten überschatteten den operativen Erfolg.
Buchverluste und Kostensprung
Auf den ersten Blick zeigt die Umsatzentwicklung nach oben. Im vierten Quartal 2025 kletterten die Erlöse um 39 Prozent auf 8,7 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr steht ein Plus von 13 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar in den Büchern. Als Treiber fungierte hierbei der Wolfram-Preis, der im Jahresdurchschnitt um beachtliche 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar pro MTU anstieg.
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Dem gegenüber stehen drastisch gestiegene Ausgaben. Die Verwaltungs- und Allgemeinkosten summierten sich 2025 auf 20,5 Millionen US-Dollar, verglichen mit 6,2 Millionen im Vorjahr. Noch schwerer wiegt der unterm Strich ausgewiesene Jahresfehlbetrag von 161,9 Millionen US-Dollar. Finanzchef Brian Fox erklärte diesen Verlust primär mit nicht liquiditätswirksamen Abschreibungen in Höhe von 97,4 Millionen US-Dollar. Diese resultieren aus dem zuvor gestiegenen Aktienkurs, der eine buchhalterische Neubewertung von Finanzinstrumenten erforderlich machte. Zusätzlich verschoben sich Umsätze von 3,1 Millionen US-Dollar durch das Timing von Lieferungen in das erste Quartal 2026.
Südkorea-Projekt geht ans Netz
Abseits der Bilanz markiert diese Woche einen historischen Wendepunkt für das Unternehmen. Die Sangdong-Mine in Südkorea ist offiziell vom Entwicklungsstadium in den aktiven Bergbau übergegangen. Nach Investitionen von über 100 Millionen US-Dollar seit 2015 fand am Dienstag die formelle Inbetriebnahme statt.
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Die nun laufende erste Phase ist auf die Verarbeitung von 640.000 Tonnen Erz ausgelegt, was rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat pro Jahr entspricht. Eine für 2027 geplante zweite Ausbaustufe soll diese Kapazität verdoppeln. Almonty plant, mit diesem Projekt künftig etwa 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas zu bedienen.
Mit der produzierenden Sangdong-Mine positioniert sich Almonty strategisch für die kommenden Jahre. Die USA verzeichnen seit 2015 keine eigene Wolframproduktion mehr, während neue Gesetzesentwürfe ab 2027 den Bezug aus China oder Russland für Rüstungsgüter ausschließen sollen. Der Aufbau einer vollständig integrierten Wertschöpfungskette für strategische Mineralien in Südkorea bildet nun das fundamentale Gerüst, um westliche Industrie- und Verteidigungslieferketten künftig abzusichern.
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