Der globale Finanzriese Fidelity sichert sich eine strategische Position bei Almonty Industries. Laut einer aktuellen Meldung an die US-Börsenaufsicht hält der Vermögensverwalter nun 18,28 Millionen Aktien des Wolfram-Produzenten. Das entspricht 6,5 Prozent der ausstehenden Papiere. Der Einstieg gilt am Markt als starker Vertrauensbeweis in den operativen Umbau des Unternehmens.
Preisschock am Wolfram-Markt
Hinter dem institutionellen Interesse steht eine handfeste Versorgungskrise bei strategischen Metallen. Exportbeschränkungen aus China treiben westliche Abnehmer aus der Rüstungs- und Halbleiterindustrie in die Enge. Die Preise für Ammoniumparatungstat (APT) sind seit Ende 2025 um rund 230 Prozent explodiert. Eine metrische Tonne kostet mittlerweile etwa 3.000 US-Dollar.
Almonty profitiert direkt von dieser Knappheit. Im März schloss das Unternehmen die erste Inbetriebnahme-Phase seiner Sangdong-Mine in Südkorea erfolgreich ab. Aktuell fährt das Management die Produktion hoch, um die rasant steigende Nachfrage nach nicht-chinesischem Wolfram zu bedienen. Parallel dazu verlegte der Konzern Mitte April seinen Hauptsitz vom kanadischen Toronto ins US-amerikanische Dillon in Montana.
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Dieser Umzug zielt auf lukrative Aufträge ab. Almonty positioniert sich gezielt als kritischer Lieferant für die US-Verteidigungsindustrie. Der Erwerb des Gentung-Wolframprojekts in Montana unterstreicht diese Ausrichtung auf nordamerikanische Regierungskreise.
Aktie im Höhenflug
An der Börse wird der strategische Kurswechsel honoriert. Allein seit Jahresbeginn kletterte die Almonty-Aktie um gut 139 Prozent nach oben. Am Mittwoch legte das Papier weiter zu und notiert nun bei 28,77 Kanadischen Dollar (CAD). Damit rückt das jüngste 52-Wochen-Hoch wieder in greifbare Nähe.
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Trotz der massiven Kursgewinne sehen Analysten weiteres Potenzial. Einige Experten rufen Kursziele von 25 CAD aus, was der aktuelle Kurs bereits übertroffen hat. Finanzmodelle auf Basis diskontierter Zahlungsströme taxieren den fairen Wert der Aktie sogar auf über 44 CAD. Der Einstieg von Fidelity dürfte diese bullische Einschätzung stützen.
Am 9. Juni bittet das Management die Aktionäre zur Hauptversammlung nach Toronto. Auf der Tagesordnung stehen neben der Wahl des siebenköpfigen Verwaltungsrats auch die Finanzberichte des vergangenen Jahres. Investoren dürften das Treffen vor allem nutzen, um konkrete technische Updates zur zweiten Expansionsphase der Vorzeigeprojekte einzufordern.
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