Innerhalb von zwölf Monaten ist die Almonty-Aktie um knapp 680 Prozent gestiegen. Seit Jahresbeginn allein um 135 Prozent. Hinter dieser Bewegung steckt mehr als Spekulation — das Unternehmen hat sich strukturell neu aufgestellt.
Hauptsitz wechselt von Toronto nach Montana
Am 13. April 2026 verlegte Almonty Industries seinen Firmensitz von Toronto ins amerikanische Dillon, Montana. Der Schritt ist strategisch kalkuliert. Das Unternehmen rückt damit näher an sein Gentung-Wolframprojekt heran, das noch 2026 die Produktion aufnehmen soll. Außerdem will Almonty seine Beziehungen zu US-Behörden und Rüstungsunternehmen ausbauen — als westlicher Lieferant kritischer Rohstoffe, der nicht von chinesischen Lieferketten abhängt.
Das ist kein Zufall. Wolfram ist unverzichtbar für die Rüstungs-, Luft- und Halbleiterindustrie. Wer die Versorgung außerhalb Chinas sichert, sitzt an einem strategisch wertvollen Hebel.
Sangdong läuft, Gentung kommt
Den wichtigsten operativen Meilenstein lieferte das Sangdong-Wolframprojekt in Südkorea. Phase 1 ist abgeschlossen, die Mine produziert aktiv. Das gibt dem Unternehmen erstmals eine stabile Erlösbasis — und Glaubwürdigkeit als echter Produzent statt reiner Entwickler.
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Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 5 Milliarden CAD. Gemessen an einem Kurs von 28,25 CAD ist die Aktie rund zwölf Prozent vom Allzeithoch Mitte April entfernt. Der RSI von 63 signalisiert noch keinen überkauften Zustand — trotz der extremen Jahresperformance.
Wolfram als geopolitisches Asset
Almonty positioniert sich als einer der wenigen westlich ausgerichteten Wolframproduzenten mit laufendem Betrieb. Das Sangdong-Projekt in Südkorea und das Panasqueira-Bergwerk in Portugal liefern bereits. Montana soll folgen.
Die Volatilität bleibt hoch — annualisiert über 100 Prozent. Wer auf eine Normalisierung der Bewertung setzt, braucht starke Nerven. Der nächste konkrete Prüfstein ist der Produktionsstart in Gentung: Gelingt der Zeitplan bis Ende 2026, erhält die Bewertung eine weitere operative Grundlage.
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