Almonty Industries Aktie: 100-Millionen-Gewinn verbucht!

Deutsche Rohstoff AG erzielt hohen Veräußerungsgewinn mit Almonty-Anteilen. Der Wolframproduzent profitiert von historisch hohen Preisen und dem Hochlauf seiner Minen in Südkorea und den USA.

Almonty Aktie
Kurz & knapp:
  • Teilverkauf bringt fast 100 Millionen Euro Gewinn
  • Wolframpreis erreicht historisches Höchstniveau
  • Sangdong-Mine in Südkorea nimmt Betrieb auf
  • Produktionsstart in Montana für 2026 geplant

Deutsche Rohstoff AG hat Anfang April einen Teil ihrer Almonty-Beteiligung verkauft — und dabei fast 100 Millionen Euro Gewinn eingestrichen. Das ist keine Randnotiz. Es ist ein Signal dafür, wie stark der Wolfram-Produzent in den vergangenen Monaten an Wert gewonnen hat.

Der Verkauf betraf einen Anteil von 3,19 Prozent. Deutsche Rohstoff hält nach der Transaktion noch rund 4,9 Prozent an Almonty und bleibt damit engagiert. Der Gewinn aus dem Verkauf hat die Finanzprognose für 2026 erheblich nach oben gezogen.

Sangdong läuft, Montana wartet

Hinter dem Kursanstieg stecken operative Fortschritte. Mitte März 2026 schloss Almonty die erste Inbetriebnahmephase seiner Sangdong-Wolframmine in Südkorea ab. Die Anlage verarbeitet jährlich 640.000 Tonnen Erz und produziert rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Bei Vollauslastung soll Sangdong 40 Prozent der globalen Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken.

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Parallel dazu baut Almonty seine US-Präsenz aus. Im April verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz von Toronto nach Dillon, Montana — näher an US-Behörden und Rüstungsunternehmen. Das Gentung-Wolfram-Projekt in Montana soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 die Produktion aufnehmen.

Der Schritt passt zur US-Politik: Washington hat ein Importverbot für kritische Rohstoffe aus China ab 2027 angekündigt und mit „Project Vault“ ein Programm zur Anlage strategischer Reserven gestartet. Almonty positioniert sich als einer der wenigen westlichen Lieferanten, die diese Lücke füllen können.

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Wolframpreis auf historischem Niveau

Der Markt spielt Almonty in die Karten. Ammoniumparawolframat — der wichtigste Handelsindikator für Wolfram — kostete Anfang April 2026 im Schnitt 2.250 US-Dollar je metrische Tonneneinheit. Das entspricht einem Anstieg von 534 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Treiber sind knappes Angebot und stark gestiegene Nachfrage aus der Rüstungsindustrie, wo Wolfram für panzerbrechende Munition und Luftfahrttechnik unverzichtbar ist.

Die Aktie spiegelt diese Dynamik wider. Seit Jahresbeginn hat der Kurs um rund 167 Prozent zugelegt. Das 52-Wochen-Hoch von 32,07 CAD markierte Almonty am 17. April 2026 — dem letzten Handelstag vor diesem Artikel.

Mit dem Hochlauf der Sangdong-Mine auf Vollkapazität und dem bevorstehenden Produktionsstart in Montana stehen die nächsten konkreten Meilensteine bereits fest. Ob der Kurs das einpreist oder noch Luft nach oben lässt, wird sich spätestens zeigen, wenn Sangdong erstmals Quartalsdaten auf Vollbetriebsniveau liefert.

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