Almonty Industries Aktie: Alle Zeichen auf Aufwind

Der Wolframproduzent profitiert von stark steigenden Preisen und dem Produktionsstart seiner Flaggschiff-Mine. Institutionelle Investoren bauen ihre Positionen massiv aus.

Almonty Aktie
Kurz & knapp:
  • Kursziele mehrerer Banken deutlich erhöht
  • Wolframpreis durch Exportbeschränkungen stark gestiegen
  • Sangdong-Mine hat kommerziellen Betrieb aufgenommen
  • Institutionelle Investoren steigern Engagements erheblich

Analyst-Upgrades, wachsendes institutionelles Interesse und der angelaufene Betrieb der Sangdong-Mine: Für den kanadischen Wolframproduzenten Almonty Industries verdichten sich derzeit mehrere positive Entwicklungen. Am 19. März folgen die ersten Quartalszahlen, die zeigen sollen, ob sich der günstige Rückenwind bereits in konkreten Finanzdaten niederschlägt.

Kurszielerhöhung und breite Neubewertung

DA Davidson hat das Kursziel für Almonty von 18 auf 25 US-Dollar angehoben und die Kaufempfehlung bekräftigt. Hintergrund ist eine Anpassung der Preisannahmen im Bewertungsmodell: Die Bank erwartet, dass der wöchentliche Fastmarkets-Referenzpreis für Wolfram dauerhaft über 2.000 US-Dollar je metrischer Tonneneinheit bleibt. Das globale Minensupply bezeichnen die Analysten als „extrem begrenzt“. Besonders pulverhaftes Wolfram für Verteidigungszwecke hat sich zuletzt deutlich vom Basisprodukt Ammoniumparawolframat abgekoppelt – geopolitische Spannungen im Nahen Osten spielen dabei eine Rolle. Die langfristigen Preisannahmen von DA Davidson wurden bis rund 2028 nach oben korrigiert.

Damit ist die Bank nicht allein. Auch Couloir Capital hat sein Kursziel in diesem Zyklus von 7,69 auf 19,30 kanadische Dollar angehoben – ein Plus von mehr als 150 Prozent. Als Begründung nennt das Haus anhaltend hohe Wolframpreise sowie den Produktionshochlauf in Sangdong. Die Marktkapitalisierung von Almonty überschreitet inzwischen vier Milliarden US-Dollar.

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Strukturelle Verschiebung im Wolframmarkt

Der Treiber hinter diesen Neubewertungen ist ein fundamentaler Wandel in der globalen Wolframversorgung. China kontrolliert schätzungsweise 75 bis 80 Prozent der weltweiten Produktion und hat Ende 2025 die Exportbeschränkungen verschärft – laut BMO Capital Markets kam der chinesische Export zeitweise vollständig zum Erliegen. Der Wolframpreis legte 2025 um mehr als 160 Prozent zu, die Aufwärtsdynamik hält in 2026 an.

Zusätzlichen Druck erzeugt ein geplantes Importverbot des US-Verteidigungsministeriums für Wolfram aus China, Russland und Nordkorea, das zum 1. Januar 2027 in Kraft treten soll. Westliche Abnehmer müssen ihre Lieferketten bereits jetzt umbauen – und Almonty positioniert sich als einer der wenigen außerchinesischen Produzenten.

Sangdong in Betrieb, Quartalszahlen im Blick

Die Flaggschiff-Mine Sangdong in Südkoreas Provinz Gangwon nahm im Dezember 2025 den kommerziellen Betrieb auf. Der erste Erztransport hat die Anlage verlassen, die Aufbereitungswerke laufen planmäßig. Bis 2027 soll die Kapazität schrittweise auf 1,2 Millionen Tonnen jährlich ausgebaut werden. Das Vorkommen gilt als eines der bedeutendsten Wolframvorkommen weltweit mit Reserven von 7,9 Millionen Tonnen.

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Parallel dazu ist das institutionelle Investoreninteresse sprunghaft gestiegen. Van Eck Associates erhöhte seine Position im vierten Quartal um 13.295 Prozent auf rund 11,2 Millionen Aktien im Wert von etwa 99 Millionen US-Dollar. Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors eröffneten neue Positionen im Wert von 25,6 beziehungsweise 16,3 Millionen US-Dollar. Die Gesamtzahl der investierten Fonds stieg im vergangenen Quartal um mehr als 55 Prozent auf 107.

Jenseits von Sangdong arbeitet Almonty an einer Kapazitätserweiterung der Panasqueira-Mine in Portugal sowie am Gertung Browns Lake-Projekt in den USA, das in der zweiten Jahreshälfte 2026 bereit sein könnte. Zwei Kapitalerhöhungen in den Vereinigten Staaten brachten 2025 brutto mehr als 219 Millionen US-Dollar ein.

Am 19. März legt Almonty seine Quartalszahlen vor. Es wird der erste Bericht sein, der hohe Wolframpreise und den laufenden Produktionshochlauf in Sangdong gemeinsam abbildet – ein erster messbarer Hinweis darauf, wie weit die operative Transformation bereits in den Zahlen angekommen ist.

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