China dreht den Wolfram-Hahn zu und der Westen sucht händeringend nach Alternativen. Genau in dieses geopolitische Vakuum stößt Almonty Industries vor. Die Aktie eilt von Rekord zu Rekord und hat sich innerhalb eines Jahres vervielfacht – doch ist die Bewertung von über 5 Milliarden Dollar fundamental gerechtfertigt oder reine Spekulation?
Historische Neubewertung
Die Papiere markierten gestern an der Nasdaq bei 20,73 Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch. Das Handelsvolumen war mit fast 6,5 Millionen Stück bemerkenswert hoch und lag deutlich über dem Tagesdurchschnitt. Der Blick auf den Chart offenbart die ganze Dimension der Entwicklung: Vor einem Jahr notierte der Titel im Tief noch bei 1,00 Dollar. Der aktuelle Sprung auf über 20 Dollar spiegelt eine massive Neubewertung des Unternehmens wider, die die Marktkapitalisierung auf rund 5,38 Milliarden Dollar gehoben hat.
Angebotsschock durch Peking
Treibende Kraft hinter der Rally ist die veränderte makroökonomische Lage. China kontrolliert schätzungsweise 80 Prozent des globalen Wolfram-Angebots und hat die Exporte Ende 2025 drastisch eingeschränkt. Analysen von BMO Capital Markets deuten darauf hin, dass die chinesischen Ausfuhren zeitweise sogar komplett zum Erliegen kamen.
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Die Folgen für den Markt sind gravierend: Der Wolframpreis schoss bereits 2025 um über 160 Prozent nach oben und setzt diesen Trend in den ersten Wochen des Jahres 2026 fort. Da die Lagerbestände weltweit sinken, erwarten Experten auch für den Rest des Jahres keine Entspannung. Verschärfend kommt hinzu, dass ab 2027 ein US-Verbot für chinesisches Wolfram in militärischen Anwendungen greift. Das Pentagon schließt künftig Material aus China, Russland und Nordkorea kategorisch aus.
Strategische Positionierung und Analysten-Lob
Almonty profitiert direkt von dieser Entwicklung. Das Unternehmen startete im Dezember 2025 die kommerzielle Förderung in seiner Sangdong-Mine in Südkorea. Der Standort gilt als strategisch essenziell, um eine von China unabhängige Lieferkette für die USA und ihre Verbündeten aufzubauen. Das Management plant, langfristig etwa 40 Prozent der Nachfrage außerhalb Chinas zu bedienen. Eine zweite Ausbauphase soll die Kapazität bis 2027 auf 1,2 Millionen Tonnen jährlich steigern.
Diese operative Entwicklung löste eine Welle von positiven Analystenkommentaren aus. Couloir Capital hob das faire Wertziel drastisch von 7,69 CAD auf 19,30 CAD an und verwies auf Wolframpreise jenseits von 1.000 Dollar pro Tonne. Auch DA Davidson (Ziel: 18 Dollar) und B. Riley Financial (Ziel: 17 Dollar) korrigierten ihre Einschätzungen nach oben. Oppenheimer nahm die Beobachtung Anfang Februar mit einem „Buy“-Rating und einem Kursziel von 16 Dollar auf.
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Institutionelle Investoren greifen zu
Die optimistischen Prognosen werden von massiven Kapitalzuflüssen begleitet. Die Zahl der investierten Fonds stieg im letzten Quartal um über 55 Prozent auf 107. Besonders aggressiv positionierte sich Van Eck Associates: Der Vermögensverwalter baute seinen Anteil extrem aus und hält nun 11,24 Millionen Aktien im Wert von knapp 99 Millionen Dollar.
Parallel dazu treibt Almonty seine Expansion voran. Neben der Notierung an der Nasdaq im Juli 2025 erwarb das Unternehmen ein Projekt in Montana und verlegte den Hauptsitz in die USA.
Zahlenwerk als Bewährungsprobe
Für Anleger richtet sich der Fokus nun auf den 19. März 2026. An diesem Tag legt Almonty seine Quartalszahlen vor. Der Bericht wird erstmals konkrete Hinweise darauf liefern, wie sich die hohen Wolframpreise und der Produktionshochlauf in Südkorea in der Bilanz niederschlagen. Gelingt der operative Beweis, könnte dies die Position von Almonty als wichtigster nicht-chinesischer Player in einem sicherheitspolitisch kritischen Markt weiter festigen.
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