Ein Umzug von Toronto ins ländliche Montana klingt zunächst nach einer reinen Verwaltungsnotiz. Für Almonty Industries markiert der Wechsel des Hauptquartiers allerdings den entscheidenden Schritt in einer weitreichenden US-Offensive. Investoren reagierten prompt auf die Ankündigung vom 13. April. Die Papiere des Wolfram-Produzenten schossen um 15,3 Prozent auf 20,62 US-Dollar in die Höhe.
Die Vorgaben des Pentagons
Hinter der Verlegung nach Dillon steckt mehr als nur geografische Nähe zu neuen Projekten. Ab dem 1. Januar 2027 greifen in der US-Rüstungsindustrie strenge neue Beschaffungsregeln. Das Verteidigungsministerium schreibt vor, dass Auftragnehmer Wolfram und andere kritische Metalle ausschließlich von Lieferanten außerhalb der chinesischen Lieferkette beziehen dürfen.
Aktuell dominiert die Volksrepublik den Weltmarkt mit einem Produktionsanteil von rund 88 Prozent. Almonty positioniert sich gezielt als westliche Alternative und baut die Verbindungen zum US-Militär aus.
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Eigene Förderung auf US-Boden
Parallel dazu treibt das Unternehmen seine physische Präsenz in den Vereinigten Staaten voran. Im Herbst 2025 übernahm Almonty das Gentung Browns Lake Wolfram-Projekt, das sich ebenfalls in Montana befindet. Die Lagerstätte gilt als eines der am weitesten entwickelten unerschlossenen Wolfram-Vorkommen des Landes.
Die Pläne für den Standort sind ehrgeizig. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 soll die Produktion anlaufen, sofern die Abbaugenehmigung rechtzeitig vorliegt. Geplant ist eine Jahreskapazität von etwa 140.000 Tonnen-Einheiten.
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Südkorea bleibt das Rückgrat
Während das US-Geschäft starkes Marktecho hervorruft, bildet die Sangdong-Mine in Südkorea das operative Rückgrat. Die erste Ausbaustufe ist bereits in Betrieb und liefert kontinuierlich Wolframkonzentrat.
Eine zweite Phase soll 2027 ans Netz gehen und die Kapazität auf 4.600 Tonnen verdoppeln. Bei voller Auslastung könnte allein dieser Standort künftig rund 40 Prozent der weltweiten Wolfram-Nachfrage außerhalb Chinas decken.
Die finanzielle Basis für diese Expansion steht. Nach dem Nasdaq-Börsengang im vergangenen Jahr sicherte sich Almonty über ein IPO und eine Folgefinanzierung mehr als 200 Millionen US-Dollar an frischem Kapital. Mit dem neuen Hauptquartier in Montana und der anlaufenden US-Produktion im Rücken zielt das Management nun direkt auf institutionelle amerikanische Investoren ab, die heimische Lieferketten bevorzugen.
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