Ein drohender Engpass bei einem kritischen Halbleitergas versetzt die globale Tech-Industrie in Unruhe. Japanische Lieferanten von Wolframhexafluorid (WF6) warnen vor Lieferausfällen im zweiten Halbjahr. Inmitten dieser Krise bereitet Almonty Industries einen weitreichenden Eingriff in die eigene Aktienstruktur vor.
Halbleiter-Krise trifft auf Produktionsstart
WF6 ist für die Herstellung von modernen 3D-NAND-Chips unverzichtbar. Japanische Produzenten decken rund ein Viertel des Weltmarktes ab. Sie melden aktuell massive Probleme bei der Rohstoffbeschaffung. Die vorhandenen Lagerbestände reichen voraussichtlich nur noch bis Ende Juni. Chinas Exportkontrollen für Wolfram zeigen hier ihre direkte Wirkung.
Almonty profitiert von diesem Zeitfenster. Die Sangdong-Mine in Südkorea ging im März offiziell in Betrieb. Die Anlage verarbeitet jährlich rund 640.000 Tonnen Erz. Für westliche Chiphersteller rückt das Projekt rasch als einzige verlässliche Alternative außerhalb Chinas in den Fokus.
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Zollbefreiung und Preisrally
Parallel dazu stärkt eine regulatorische Entscheidung die Marktposition. Washington hat Wolfram-Erze und -Konzentrate von Almonty explizit von den jüngsten US-Strafzöllen ausgenommen. Diese Ausnahme sichert die Lieferkette für den US-Partner Global Tungsten & Powders in Pennsylvania. Hinzu kommt ein verbindlicher Abnahmevertrag über monatlich 40 Tonnen Wolframoxid exklusiv für die US-Rüstungsindustrie.
Das Marktumfeld liefert extremen Rückenwind. Der Preis für Ammoniumparatungstat (APT) schoss bis Mitte März um über 500 Prozent nach oben. Wolframmetall in Rotterdam verteuerte sich seit Jahresbeginn von 900 auf 3.190 US-Dollar. China, Russland und Nordkorea kontrollieren zusammen fast das gesamte weltweite Angebot.
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Aktienzusammenlegung und Ausbau
Auf Unternehmensebene steht ein wichtiges Datum an. Aktionäre haben einem Reverse Stock Split im Verhältnis von bis zu fünf zu eins zugestimmt. Das Management muss diese Aktienzusammenlegung bis Ende April umsetzen. Die Reduzierung der ausstehenden Papiere wird den Kurs optisch anheben und die Liquidität der Aktie verändern.
Die kommerzielle Produktion der ersten Phase in Sangdong startet im zweiten Quartal. Sie zielt auf jährlich 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat ab. Eine geplante zweite Ausbaustufe ab 2027 soll die Kapazität verdoppeln. Frisches Kapital fließt im gleichen Schritt in das Gentung Browns Lake Projekt in Montana. Dieses soll im weiteren Jahresverlauf ans Netz gehen und die erste US-Wolframproduktion seit über einem Jahrzehnt liefern.
Der Terminkalender für die kommenden Wochen ist dicht getaktet. Folgende Meilensteine stehen an:
- 30. April 2026: Letzte Frist für die Umsetzung der Aktienzusammenlegung.
- 21. Mai 2026: Veröffentlichung des Berichts zum ersten Quartal.
- 8. Juni 2026: Hauptversammlung mit Details zur Phase-2-Erweiterung in Südkorea.
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