Washington zieht im Handelskrieg mit Peking die Daumenschrauben an. Almonty Industries profitiert davon massiv. Die US-Regierung befreit die Wolfram-Produkte der Kanadier offiziell von den neuen Strafzöllen. Das verschafft dem Bergbauunternehmen einen enormen strategischen Vorteil beim Aufbau westlicher Lieferketten.
Frist für Rüstungskonzerne rückt näher
Ab dem 1. Januar 2027 greift eine harte gesetzliche Regelung. US-Rüstungskonzerne dürfen Wolfram dann nur noch außerhalb chinesischer Lieferketten einkaufen. Aktuell kontrollieren China, Russland und Nordkorea den Großteil der globalen Produktion. Westliche Alternativen sind extrem rar.
Almonty hat sich für dieses Szenario bereits positioniert. Das Unternehmen sicherte sich einen verbindlichen Abnahmevertrag mit Tungsten Parts Wyoming. Jeden Monat fließen künftig mindestens 40 Tonnen Wolframoxid in US-Verteidigungssysteme. Das Material wird exklusiv für Raketen, Drohnen und Munition verwendet. Flankiert wird diese Ausrichtung durch militärische Expertise im Management. Mit Gustave Perna sitzt ein pensionierter Vier-Sterne-General im Vorstand.
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Preisexplosion trifft auf Produktionsstart
Das makroökonomische Umfeld spielt dem Unternehmen in die Karten. Der Spotpreis für Wolfram-APT schoss bis Mitte März 2026 um 534 Prozent nach oben. Er erreichte 2.250 US-Dollar pro Tonne. Analysten von BMO prognostizieren für das laufende Jahr ein anhaltendes Angebotsdefizit. Kurzfristige Lösungen für diesen Engpass existieren laut den Experten nicht.
Zeitgleich steht die Sangdong-Mine in Südkorea vor dem kommerziellen Produktionsstart im zweiten Quartal 2026. Die Anlage verarbeitet jährlich etwa 640.000 Tonnen Erz. Der Wolframtrioxid-Gehalt liegt bei 0,51 Prozent. Das entspricht dem Dreifachen des weltweiten Durchschnitts.
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Volle Kassen für die US-Expansion
Finanziell steht Almonty auf einem soliden Fundament. Die Kasse ist mit 268,4 Millionen Kanadischen Dollar prall gefüllt. Kürzlich spülten ein überzeichneter Börsengang und eine weitere Finanzierungsrunde frisches Kapital ein. Dieses Geld fließt auch in den Aufbau einer US-Produktion. Das Gentung Browns Lake Projekt in Montana soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit sein. Gelingt der Zeitplan, wäre es die erste heimische Wolframproduktion in den USA seit über zehn Jahren.
Die kommenden Wochen liefern harte Fakten zur operativen Umsetzung. Im Mai 2026 veröffentlicht Almonty die ersten vierteljährlichen Produktionsdaten aus Sangdong. Am 8. Juni folgt die Hauptversammlung. Dort präsentiert das Management voraussichtlich die konkreten Details zur Phase-2-Erweiterung der südkoreanischen Mine. Diese Ausbaustufe soll die Kapazität bis 2027 auf 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr steigern.
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