Der weltweite Kampf um kritische Rohstoffe abseits von China treibt bemerkenswerte Blüten am Markt für Wolfram. Während die Preise für das seltene Metall rasant ansteigen, präsentiert Almonty Industries am Donnerstag Zahlen, die den Wandel vom reinen Minenbetreiber zum strategischen Lieferanten untermauern. Mit prall gefüllten Kassen nimmt das Unternehmen nun direkt den US-Markt ins Visier.
Preisschock als Umsatztreiber
Die vorgelegten Jahreszahlen für 2025 spiegeln die extremen Verwerfungen in den globalen Lieferketten wider. Der Preis für Wolfram-APT kletterte in den vergangenen zwölf Monaten um gewaltige 534 Prozent auf 2.250 US-Dollar pro Tonne. Diese massive Preisverschiebung, ausgelöst durch Engpässe bei der Rohstoffbeschaffung, schlug direkt auf die Bilanz des Bergbauunternehmens durch.
Im vierten Quartal kletterte der Umsatz um 39 Prozent auf 8,7 Millionen Dollar. Das Gesamtjahr schloss Almonty mit einem Erlösplus von 13 Prozent auf 32,5 Millionen Dollar ab. Treiber dieser Entwicklung ist die dringende Suche der westlichen Verteidigungs- und Industriebranche nach verlässlichen, nicht-chinesischen Quellen für kritische Mineralien.
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Volle Kassen für neue Projekte
Neben dem operativen Geschäft hat das Management im vergangenen Jahr die Kapitaldecke massiv gestärkt. Nach dem Nasdaq-Börsengang im Juli über 90 Millionen Dollar und einer weiteren Finanzierungsrunde im Dezember beendete Almonty das Jahr 2025 mit liquiden Mitteln in Höhe von 268,4 Millionen Dollar.
Diese finanzielle Feuerkraft fließt direkt in den Ausbau der Infrastruktur. Ein wichtiger Meilenstein gelang bereits Ende 2025 in Südkorea: Die Sangdong-Mine lieferte die erste Lkw-Ladung Erz und vollzog damit den offiziellen Wechsel von der Erschließungs- in die aktive Produktionsphase.
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Strategischer Schwenk nach Nordamerika
Auffällig ist die neue strategische Ausrichtung, die das Unternehmen parallel zu den Finanzdaten präsentiert. Almonty drängt gezielt auf den amerikanischen Markt und hat dafür das Gentung-Wolfram-Projekt in Montana übernommen, um eine zeitnahe Produktion auf US-Boden aufzubauen.
Um diese nordamerikanische Strategie passgenau auf die Bedürfnisse der westlichen Rüstungsindustrie zuzuschneiden, holte das Unternehmen mit Steven L. Allen einen pensionierten Brigadegeneral der US-Armee als neuen Chief Operating Officer an Bord. Er soll die Lieferungen kritischer Mineralien optimieren und die Entwicklung der Projekte in Montana sowie das Molybdän-Projekt in Sangdong vorantreiben.
Diese personellen und operativen Weichenstellungen, ergänzt durch den neuen Entwicklungschef Guillaume Wiesenbach de Lamaziere, positionieren das Unternehmen direkt im Zentrum der westlichen Bemühungen um diversifizierte Lieferketten. Mit der laufenden Produktion in Südkorea und dem neuen Standbein in den USA verfügt Almonty nun über die nötige Infrastruktur, um die anhaltend hohe Nachfrage des Verteidigungssektors physisch bedienen zu können.
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