Almonty Industries steht vor einer entscheidenden Woche. Eine beschlossene Aktienzusammenlegung rückt näher. Parallel dazu treiben geopolitische Spannungen den Wolframpreis auf historische Höchststände. Das befeuert den Aktienkurs enorm. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 149 Prozent auf der Anzeigetafel.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Der Optimismus am Markt fußt auf einem extremen Rohstoffumfeld. Der Spotpreis für Ammoniumparatungstat (APT) erreichte kürzlich ein Rekordniveau. Ein metrisches Tonnen-Äquivalent kostet mittlerweile 3.040 US-Dollar.
Texas Capital reagierte prompt auf diese Entwicklung. Die Investmentbank startete die Bewertung zunächst mit einer Kaufempfehlung. Kurz darauf stuften die Analysten das Papier auf „Strong Buy“ hoch. Sie verweisen auf das steigende Gewinnpotenzial durch die hohen Wolframpreise.
Auch andere Häuser positionieren sich klar bullisch. Aktuelle Kursziele im Überblick:
– Texas Capital: 25 US-Dollar (Strong Buy)
– DA Davidson: 25 US-Dollar (Buy)
– B. Riley Financial: 23 US-Dollar (Buy)
– Oppenheimer: 19 US-Dollar (Outperform)
Geopolitik zwingt zum Umdenken
Lange dominierte China den globalen Wolframmarkt. Die Volksrepublik kontrollierte über 80 Prozent der Minenproduktion. Diese Ära endete mit strengen chinesischen Exportkontrollen für 25 strategische Metalle.
Die Folgen spürt die Halbleiterindustrie bereits. Japanische Zulieferer warnen vor knappen Beständen bei Wolframhexafluorid. Dieses Material ist für die Chip-Produktion essenziell. Samsung und SK Hynix könnten bis zum Sommer Engpässe erleben.
Die Folge: US-Rüstungskonzerne müssen handeln. Ab 2027 fordert das Pentagon zwingend Wolfram von nicht-chinesischen Lieferanten. Die US-Regierung befreite Almontys Erze bereits von aktuellen Strafzöllen. Bedingung dafür ist ein langfristiger Liefervertrag mit einem Partner in Pennsylvania.
Minenausbau und Strukturmaßnahmen
Die Sangdong-Mine in Südkorea läuft in der ersten Phase. Die Anlage verarbeitet jährlich etwa 640.000 Tonnen Erz. Daraus entstehen rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat. Für 2027 plant das Management eine Verdopplung der Kapazität.
Bei voller Auslastung könnte Sangdong 40 Prozent der weltweiten Nachfrage außerhalb Chinas decken.
Auf Unternehmensebene steht ein wichtiges Datum an. Bis zum 30. April muss Almonty eine bereits genehmigte Aktienzusammenlegung umsetzen. Das Verhältnis kann bis zu fünf zu eins betragen. Genaue Details zum Zeitplan erwarten Investoren auf der Hauptversammlung am 8. Juni.
Die Aktie ging am Freitag bei knapp 30 Kanadischen Dollar aus dem Handel. Der Relative-Stärke-Index notiert bei 76,7. Das signalisiert einen stark überkauften Zustand. Die Umsetzung der Aktienzusammenlegung Ende April liefert den nächsten harten Impuls. Danach rückt die Hauptversammlung im Juni in den Fokus. Dort präsentiert das Management voraussichtlich die Details zum weiteren Minenausbau.
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