Almonty Industries rückt immer näher an den militärisch-industriellen Komplex der USA heran. Mit der Verlegung des Hauptsitzes von Toronto nach Montana positioniert sich der Wolfram-Produzent strategisch neu. Die Investmentbank Texas Capital honoriert diesen Kurswechsel nun mit einer Hochstufung auf „Strong-Buy“.
Der Umzug in die Kleinstadt Dillon wurde Mitte April abgeschlossen. Almonty rückt damit physisch an US-Regierungsbehörden sowie große Rüstungskonzerne heran. Zur Untermauerung dieser Ausrichtung berief das Unternehmen kürzlich mehrere pensionierte US-Offiziere in die Führungsebene. Sie sollen die Lieferketten für Verteidigungsanwendungen optimieren. Wolfram gilt zunehmend als kritisches Material für Panzerungen, Munition und moderne Elektronik. Analysten werten den Wandel zu einem US-geführten Produzenten als wichtiges Alleinstellungsmerkmal im Spezialbergbau.
Neustart in Südkorea
Das operative Rückgrat des Wachstums bildet derweil die Sangdong-Mine in Südkorea. Nach dem Abschluss der ersten Inbetriebnahme-Phase im März kehrte die Anlage erstmals seit drei Jahrzehnten in die kommerzielle Produktion zurück. Die Kapazität der Verarbeitungsanlage liegt zunächst bei 640.000 Tonnen Erz pro Jahr.
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Daraus sollen jährlich rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat entstehen. Bei voller Auslastung würde Sangdong damit etwa 40 Prozent des weltweiten Angebots außerhalb chinesischer Kontrolle abdecken. Für das kommende Jahr plant das Management bereits eine Verdopplung der Verarbeitungskapazität.
Hohe Investitionen belasten das Ergebnis
Der Aufbau dieser Infrastruktur spiegelt sich in den Bilanzen wider. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres kletterte der Umsatz zwar auf 8,72 Millionen kanadische Dollar. Parallel dazu verbuchte Almonty einen Verlust von 0,48 Dollar je Aktie. Marktbeobachter führen das Minus primär auf die hohen Kosten für die Inbetriebnahme der Großprojekte und den Konzernumbau zurück.
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Finanziert wurde die Expansion durch einen Nasdaq-Börsengang im vergangenen Sommer sowie eine spätere Finanzierungsrunde über 129 Millionen US-Dollar. Am Markt wird die Aktie derzeit bei rund 28,84 kanadischen Dollar gehandelt. Die Experten von Texas Capital sehen den fairen Wert auf Basis von Cashflow-Modellen deutlich höher bei 43,36 Dollar. Sie kalkulieren mit starken Mittelzuflüssen, sobald die neuen Produktionsphasen anlaufen.
Als nächster operativer Meilenstein steht nun das Gentung-Wolframprojekt in Montana an. Dort soll die Produktion noch im laufenden Kalenderjahr wieder anlaufen und die nordamerikanische Lieferkette des Konzerns weiter schließen.
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