Almonty hat den Sprung zurück in operative Stärke geschafft. Der Wolfram-Spezialist meldet kräftig steigende Erlöse, positives bereinigtes EBITDA und wieder positiven operativen Cashflow. Die Aktie reagiert entsprechend. Nach dem steilen Kurslauf zählt jetzt vor allem, ob der operative Fortschritt trägt.
Preise treiben den Umsatz
Im abgelaufenen Quartal sprang der Umsatz auf 25,4 Millionen CAD und lag damit 221 Prozent über dem Vorjahr. Haupttreiber waren höhere Spotpreise für Ammoniumparawolframat, den wichtigen Benchmark-Preis im Wolframmarkt. Die Panasqueira-Mine in Portugal lieferte parallel dazu eine stabile operative Basis.
Auch die Profitabilität drehte sichtbar. Das bereinigte EBITDA erreichte 6,1 Millionen CAD, nach einem Minus von 2,4 Millionen CAD im Vorjahresquartal. Der operative Cashflow lag bei 9,7 Millionen CAD und damit wieder im positiven Bereich.
Der ausgewiesene Nettoverlust verschwindet dadurch nicht vollständig aus dem Bild. Er wurde weiter durch nicht zahlungswirksame Neubewertungen von Verbindlichkeiten belastet. Operativ ist die Richtung aber klar: Almonty verdient im Kerngeschäft wieder Geld.
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Sangdong rückt ins Zentrum
Der wichtigste operative Meilenstein ist die formelle Inbetriebnahme der Sangdong-Wolframmine in Südkorea. Die Lagerstätte war lange stillgelegt und gilt als strategisch bedeutend, weil sie künftig einen größeren Beitrag zur Wolframversorgung außerhalb Chinas leisten soll.
Das ist mehr als ein einzelnes Minenprojekt. Wolfram spielt für Industrie, Rüstung und Hochleistungstechnologien eine wichtige Rolle. Wer verlässliche Lieferketten außerhalb Chinas aufbauen will, braucht Projekte wie Sangdong. Genau hier versucht Almonty, sich stärker zu positionieren.
Finanziell wirkt die Ausgangslage solide. Zum Quartalsende verfügte das Unternehmen über 259,9 Millionen CAD an Barmitteln und ein Working Capital von 169,5 Millionen CAD. Das verschafft Spielraum für den Hochlauf in Südkorea und weitere Entwicklungsarbeiten.
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Nach dem Quartal kündigte Almonty außerdem die Verlegung des Unternehmenssitzes von Toronto nach Dillon im US-Bundesstaat Montana an. Der Schritt soll die Nähe zu US-Industrie- und Verteidigungspartnern stärken. Auch das Gentung-Wolframprojekt in den USA passt in diese strategische Linie.
Aktie preist viel ein
Am Dienstag stieg die Aktie um 4,66 Prozent auf 28,51 AUD. Nach einem Plus von gut 114 Prozent seit Jahresbeginn liegt der Kurs noch rund 13 Prozent unter dem jüngsten Hoch von 32,51 AUD.
Das zeigt die neue Erwartungshaltung. Der Markt honoriert nicht nur bessere Zahlen, sondern auch die Aussicht auf einen größeren westlichen Wolframproduzenten. Gleichzeitig ist ein erheblicher Teil dieser Hoffnung bereits im Kurs angekommen.
Im Mai tritt CEO Lewis Black auf der BofA Securities Global Metals, Mining & Steel Conference auf und nimmt dort auch an einer Wolfram-Diskussion teil. Operativ bleibt der Hochlauf von Sangdong der zentrale Prüfstein: Steigende Preise haben das Quartal angeschoben, nachhaltige Neubewertung braucht nun verlässliche Produktion.
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