Jefferies hebt das Kursziel für die Alphabet A-Aktie von 365 auf 400 US-Dollar an und bestätigt die Kaufempfehlung. Analyst Brent Thill sieht Überraschungspotenzial bei den Quartalszahlen Q4 2025 und dem Ausblick auf 2026. Die Bewertung sei zwar nicht mehr günstig, aber gerechtfertigt – nicht zuletzt wegen des KI-Assistenten Gemini.
Doch was treibt diese Zuversicht? Der Tech-Gigant baut seine Marktposition gezielt aus.
Strategische Partnerschaften stärken Cloud-Geschäft
Liberty Global und Google Cloud haben Anfang Februar 2026 eine strategische Fünfjahres-Partnerschaft vereinbart. Der Kabelkonzern mit 80 Millionen Anschlüssen in Europa integriert Googles Gemini-KI-Modelle und Cloud-Tools in seine Infrastruktur. Die Horizon-TV-Plattform erhält KI-gestützte Such- und Discovery-Funktionen, während die Kundenservice-Automatisierung ausgebaut wird.
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Liberty-Chef Mike Fries bezeichnet die erweiterte Zusammenarbeit als „bedeutenden Meilenstein“. Für Google Cloud bedeutet das Abkommen Zugang zu Reservekapazitäten in Libertys Rechenzentren – ein nicht zu unterschätzender Infrastrukturvorteil.
Offene Standards für agentenbasiertes Shopping
Klarna unterstützt Googles Universal Commerce Protocol (UCP), einen offenen Standard für KI-Agenten im E-Commerce. Die Ankündigung erfolgte im Februar 2026 und baut auf der bestehenden Partnerschaft zwischen dem schwedischen Zahlungsdienstleister und Google auf.
David Sykes, Chief Commercial Officer bei Klarna, betont die Bedeutung offener, transparenter Infrastruktur für KI-gesteuertes Shopping. Mit UCP können KI-Assistenten nahtlos über den gesamten Einkaufszyklus hinweg agieren – von der Produktsuche bis zum After-Sales-Support. Für Alphabet eröffnet sich damit ein Weg, seine KI-Technologie tiefer in kommerzielle Transaktionsprozesse zu verankern.
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Gerichtsverfahren belasten Social-Media-Sparte
Weniger erfreulich: Meta und Alphabet müssen sich vor Gericht verantworten. Die Kläger werfen den Betreibern sozialer Medien schwerwiegende Versäumnisse vor. Beide Konzerne zeigen sich allerdings kampfbereit und scheinen das juristische Duell nicht zu scheuen. Snap hingegen hat sich freigekauft.
Parallel dazu nutzen professionelle Investoren laut Delphi Digital die Stimmung auf Krypto-YouTube-Kanälen als Gegenindikator für Markttiming. Die Entwicklung bei diesen Kanälen spiegelt die Kleinanlegerstimmung wider – ein interessanter Datenpunkt für volatilitätsbasierte Handelsstrategien, auch wenn YouTube nur ein kleiner Teil von Alphabets Ökosystem ist.
Die Kombination aus Cloud-Wachstum, KI-Standardisierung und angehobenen Kurszielen dürfte die Aktie weiter stützen – vorausgesetzt, die rechtlichen Auseinandersetzungen bleiben beherrschbar.
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