Während die Amadeus Fire Aktie auf ein 10-Jahres-Tief durchgereicht wurde, setzt der Vorstand ein deutliches Zeichen. CEO Robert von Wülfing nutzt das gedrückte Kursniveau für private Zukäufe und untermauert damit die Ambitionen für das laufende Turnaround-Jahr.
Chef-Einstieg nach Kurssturz
Aktuelle Meldungen über Eigengeschäfte zeigen, dass der Vorstandsvorsitzende Ende März rund 1.600 zusätzliche Papiere erworben hat. Die Transaktionen erfolgten zu Kursen zwischen 22,50 Euro und 22,75 Euro – fast punktgenau am am Montag markierten Tiefstand von 22,35 Euro.
Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Vertrauen der Anleger massiv erschüttert ist. Seit dem letzten Sommer befindet sich das Papier in einem Abwärtstrend, der den Börsenwert auf zuletzt rund 124 Millionen Euro schrumpfen ließ. Allein in den letzten zwölf Monaten verlor der Titel über 68 % an Wert.
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Radikaler Umbau für das Comeback
Hinter der schwachen Performance steht ein schwieriges Geschäftsjahr 2025. Das operative Ergebnis (EBITA) brach von 55,5 Millionen Euro auf nur noch 13,7 Millionen Euro ein. Neben der schwächelnden Konjunktur in der Personalvermittlung belasteten teure Restrukturierungen im Bildungssegment und Investitionen in die Digitalisierung die Bilanz.
Um die Wende zu erzwingen, reagierte das Unternehmen bereits mit einem Stellenabbau von 28 % in der Vertriebsorganisation. Zudem verzichtet Amadeus Fire für 2025 vollständig auf eine Dividende, um die Liquidität für den geplanten Wachstumskurs zu sichern.
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KI als Wachstumstreiber
Für 2026 ist das Management optimistisch und peilt ein operatives EBITA von bis zu 31 Millionen Euro an. Das entspräche mehr als einer Verdopplung des Vorjahresergebnisses. Ein zentraler Pfeiler dieser Strategie ist das Segment Weiterbildung, das durch KI-gestützte Qualifizierungsangebote um bis zu 18 % wachsen soll.
An der Börse sorgte das Insider-Signal heute für eine erste Erholung: Die Aktie legte um 5,71 % auf 24,05 Euro zu. Damit setzt sich das Papier zwar leicht vom 52-Wochen-Tief ab, notiert aber weiterhin deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 30,75 Euro. Gelingt die Rückkehr in den angestrebten Zielkorridor beim operativen Ergebnis, rückt eine fundamentale Neubewertung der Aktie näher.
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