Amadeus Fire kämpft mit einem schwierigen Marktumfeld. Die Zahlen für das erste Quartal 2026 zeigen deutliche Bremsspuren im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch sieht der Vorstand Anzeichen für eine Stabilisierung gegenüber dem Vorquartal.
Schwaches Kerngeschäft belastet das Ergebnis
Der Umsatz sank im Jahresvergleich um neun Prozent auf 89,4 Millionen Euro. Besonders das Kerngeschäft mit Personaldienstleistungen leidet unter der schwachen Einstellungsbereitschaft in Deutschland. Hier brach der Erlös um fast 18 Prozent ein.
Das operative Ergebnis (EBITA) sackte parallel dazu um 30 Prozent auf 3,0 Millionen Euro ab. Unter dem Strich verbuchte Amadeus Fire einen Verlust von 0,9 Millionen Euro. Im Vorjahr stand noch ein Gewinn von einer Million Euro in den Büchern.
Das Ergebnis je Aktie rutschte auf minus 0,16 Euro ab. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 0,18 Euro. Immerhin: Im Vergleich zum vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um 3,5 Prozent.
Die Börse zeigt sich skeptisch. Seit Jahresbeginn hat die Aktie über 42 Prozent an Wert verloren. Mit 24,20 Euro notiert das Papier weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 81,60 Euro.
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Hoffnung durch Weiterbildung und KI
Das Management setzt auf neue digitale Wachstumsfelder. Gemeinsam mit dem Deutschen Reiseverband startete die Gruppe das KI-Programm KIDD. Die Tochtergesellschaften GFN und Edu Bites schulen dabei Fachkräfte in Datenkompetenz. Das Projekt dauert 16 Wochen und ist staatlich förderfähig.
Der Bereich Weiterbildung wuchs bereits im ersten Quartal um 3,4 Prozent. Er erwies sich damit als deutlich robuster als die Personalvermittlung. Der Vorstand investiert verstärkt in die digitale Transformation, um die Effizienz zu steigern.
Trotz der aktuellen Verluste hält die Führung an ihren Zielen fest. Für das Gesamtjahr 2026 strebt Amadeus Fire weiterhin eine deutliche Ergebnissteigerung an. Höhere Margen sollen im weiteren Jahresverlauf den Turnaround einleiten.
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