Die Amazon-Aktie beendete 2025 mit einem mageren Plus von nur 5,21 Prozent – und wurde damit zum Schlusslicht unter den „Magnificent Seven“. Doch die schwache Performance könnte sich schon bald in ihr Gegenteil verkehren. Führende Analysten sehen den E-Commerce-Riesen vor einem KI-getriebenen Durchbruch.
Was bremste Amazon 2025 aus?
Die ersten Monate des Jahres 2025 litten vor allem unter den Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump. Höhere Preise im Einzelhandel führten zu rückläufigen Verkäufen – und damit zu geringeren Werbeeinnahmen für Amazon. Das Ergebnis: Enttäuschte Erwartungen und nervöse Anleger.
In der zweiten Jahreshälfte wuchs die Sorge, Amazon könnte im KI-Wettlauf ins Hintertreffen geraten. Während die Cloud-Sparten von Alphabet und Microsoft zweistellig zulegen, hinkte Amazon Web Services (AWS) hinterher. Der Grund: Amazon startete den Aufbau seiner KI-Rechenzentren rund eineinhalb Jahre später als die Konkurrenz.
AWS als heimlicher Wachstumstreiber
Jed Ellerbroek, Portfolio Manager bei Argent Capital Management, sieht genau hier die Chance. Im Interview mit YahooFinance prognostiziert er für AWS 2026 ein Wachstum von über 20 Prozent – bei zweistelligem Wachstum im Einzelhandel. „Amazon wird sich als Gewinner im Bereich KI herausstellen“, ist Ellerbroek überzeugt.
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Die Argumente sind stichhaltig: Der hervorragende Gewinnbericht im dritten Quartal 2025 zeigte bereits, dass Amazon im KI-Rennen aufholt. Die massiven Investitionen in Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur zahlen sich aus – Unternehmen weltweit benötigen immer mehr Rechenleistung für KI-Tools.
Analysten drehen bullish
Nicht nur Argent Capital Management sieht rosige Zeiten voraus. JPMorgan-Analyst Doug Anmuth schreibt, dass sich Amazons Investitionen „durch beschleunigtes Cloud-Wachstum und steigende Margen auszahlen“ werden. Die Investmentbank prognostiziert für AWS ein Wachstum von rund 23 Prozent – nahezu identisch mit Ellerbroeks Einschätzung.
Auch BMO Capital stuft die AWS-Sparte als zentralen Erfolgsfaktor ein. Die Logik: Je stärker Unternehmen auf KI setzen, desto mehr Cloud-Kapazität benötigen sie. Amazon ist hier optimal positioniert.
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Neuer Schwung im Web
Parallel baut Amazon seinen KI-Assistenten Alexa+ aus. Seit Kurzem ist der Dienst über Alexa.com direkt im Browser nutzbar – ein strategischer Schritt, um die Reichweite zu erhöhen und neue Nutzerschichten zu erschließen. Bisher war Alexa+ nur auf mobile Apps und spezielle Endgeräte beschränkt.
Amazon Business setzt auf Nachhaltigkeit
Abseits von KI treibt Amazon auch andere Innovationen voran. Seit Januar 2026 können Verkäufer auf Amazon Business ihre EcoVadis-Nachhaltigkeitszertifikate direkt im Profil anzeigen. Die Integration ermöglicht es B2B-Kunden, gezielt nach nachhaltig agierenden Lieferanten zu filtern – ein klares Signal an Geschäftskunden, die zunehmend auf ESG-Kriterien achten müssen.
Ausblick: Die Wende naht?
Nach einem holprigen 2025 könnte Amazon 2026 tatsächlich zu den größten KI-Profiteuren gehören. Die späte, aber umso massivere KI-Offensive zahlt sich aus. AWS holt auf, die Margen steigen, und strategische Weichenstellungen wie Alexa+ im Web oder Nachhaltigkeitsinitiativen im B2B-Bereich schaffen zusätzliche Wachstumsfelder.
Bleibt die Frage: Ist das abgeschlagene Schlusslicht von 2025 bereit für ein Comeback?
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