Amazon baut sein Liefernetzwerk in den USA weiter rasant aus und verspricht Kunden noch schnellere Zustellzeiten. Während das Unternehmen mit neuen Logistikzentren und Satelliten-Internet auf Wachstum drückt, wächst an der Wall Street die Skepsis. Die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz und Infrastruktur wecken zunehmend Sorgen um die zukünftige Profitabilität des Tech-Giganten.
Neue Maßstäbe bei der Zustellung
Am Freitag nahm der Konzern ein neues Logistikzentrum in Pennsylvania in Betrieb. Die Anlage kombiniert menschliche Arbeitskraft mit Robotik, um Bestellungen innerhalb von Stunden statt Tagen abzuwickeln. Etwa 300 neue Arbeitsplätze entstehen an dem Standort, der das bestehende Netz von 47 Verteilzentren im Bundesstaat ergänzt. Bereits Mitte März hatte Amazon neue Zustelloptionen eingeführt, die Lieferungen innerhalb von ein bis drei Stunden garantieren.
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Investoren fürchten Margendruck
Diese kapitalintensive Expansionsstrategie sorgt bei Anlegern aktuell für spürbare Zurückhaltung. Der Fokus des Marktes richtet sich verstärkt auf die enormen Ausgaben, die Amazon für das Jahr 2026 plant. Neben der Logistik fließen Milliarden in den Ausbau von Cloud-Kapazitäten für Amazon Web Services und sogenannte KI-Fabriken.
Anleger befürchten, dass diese Kostenbelastung die Gewinnmargen in den kommenden Quartalen deutlich schmälern wird. Diese Sorge drückte den Aktienkurs am Freitag um knapp vier Prozent auf einen Schlusskurs von 173,12 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust des Papiers damit auf über zehn Prozent.
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Satelliten und Sicherheit
Ungeachtet der Marktskepsis treibt das Management weitere strategische Großprojekte voran. Dazu gehört die Beschleunigung der „Amazon Leo“-Missionen. Drei bevorstehende Starts sollen den Grundstein für ein eigenes Satelliten-Internetnetzwerk im niedrigen Erdorbit legen. Gleichzeitig betont das Unternehmen operative Fortschritte abseits des reinen Wachstums: Die Verletzungsrate am Arbeitsplatz sei seit 2019 um 43 Prozent gesunken, was auch auf den verstärkten Einsatz von Automatisierungstechnik in den Verteilzentren zurückzuführen ist.
Mit dem parallelen Ausbau von ultraschnellen Lieferketten, KI-Infrastruktur und dem Satellitennetzwerk positioniert sich der Konzern breit für die kommenden Jahre. Die aktuelle Kursentwicklung spiegelt jedoch die klare Erwartungshaltung des Marktes wider, dass diese massiven Vorlaufkosten zeitnah in zählbare Erträge umgemünzt werden müssen.
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