Im Vorfeld der Quartalszahlen am 29. April bringt sich Amazon in Stellung. Analysten heben reihenweise ihre Kursziele an. Parallel dazu sichert sich der Konzern massiv neue Energieinfrastruktur für seine Rechenzentren.
Analysten sehen AWS als Zugpferd
Die britische Bank Barclays sieht Amazon in den kommenden Monaten als klaren Favoriten unter den großen Technologie-Werten. Treiber dieser Entwicklung bleibt die Cloud-Sparte AWS. Der Bereich für KI-Dienste erreicht bereits eine hochgerechnete Jahresumsatzrate von 15 Milliarden US-Dollar.
Auch die hauseigene Chip-Entwicklung wächst rasant und verdoppelte ihr Volumen zuletzt in kürzester Zeit. Die Sparte steht nun bei einer Jahresrate von 20 Milliarden US-Dollar. Truist Securities hob das Kursziel für die Aktie auf 285 US-Dollar an. Die Experten erwarten, dass sich das Umsatzwachstum bei AWS im ersten Quartal auf 25 Prozent beschleunigt.
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Energiehunger für neue Rechenzentren
Um dieses Wachstum zu stemmen, baut Amazon seine Infrastruktur massiv aus. Der Energieversorger NiSource verkündete eine erweiterte langfristige Stromvereinbarung mit dem Tech-Giganten. AWS hat allein im vergangenen Jahr 3,9 Gigawatt an neuer Leistungskapazität hinzugefügt. Bis Ende 2027 soll sich die Gesamtkapazität verdoppeln.
An der Börse wird diese aggressive Expansion honoriert. Die Aktie schloss am Freitag bei 212,75 Euro und verbuchte damit auf Monatssicht ein sattes Plus von knapp 20 Prozent. Damit rückt das bisherige 52-Wochen-Hoch in greifbare Nähe. Amazon ist aktuell der stärkste Wert innerhalb der sogenannten Magnificent Seven.
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Fokus auf den 29. April
Am 29. April legt Amazon seine Bücher für das abgelaufene Quartal offen. Der Vorstand peilt einen Nettoumsatz von bis zu 178,5 Milliarden US-Dollar an. Das operative Ergebnis soll dabei die Marke von 21 Milliarden US-Dollar knacken.
Die alles entscheidende Kennzahl bleibt das AWS-Umsatzwachstum. Ein anhaltendes Plus von über 20 Prozent würde die massiven Investitionen in Rechenzentren rechtfertigen. Ein Auftragsbestand von 244 Milliarden US-Dollar in der Cloud-Sparte signalisiert bereits eine robuste Nachfrage. Fällt das Wachstum am Berichtstag schwächer aus, dürfte der Markt die milliardenschweren Ausgabenpläne sofort kritisch hinterfragen.
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