Amazon steht vor technischen und rechtlichen Herausforderungen, die Kunden und Händler gleichermaßen betreffen. Während Smart Speaker das heimische WLAN ausbremsen, ändert der Konzern ab März grundlegend sein Lagersystem.
Alexa frisst Bandbreite
Die Echo-Lautsprecher von Amazon entwickeln sich zum versteckten Störfaktor im Heimnetzwerk. Laut Chip arbeiten die Geräte auf ähnlichen Funkfrequenzen wie Router und können so die Internetgeschwindigkeit deutlich drosseln. Das Problem: Selbst im Standby-Modus verursacht jeder Echo-Lautsprecher einen kontinuierlichen Datenstrom von rund 7 Megabyte täglich.
Bei aktiver Nutzung – etwa für Musikstreaming oder Smart-Home-Steuerung – steigt der Verbrauch auf bis zu 1 Gigabyte monatlich pro Gerät. In Haushalten mit mehreren Alexa-Geräten summiert sich das schnell zu einer spürbaren Belastung. Besonders kritisch wird es, wenn zusätzlich smarte Lampen, Kameras oder Fernseher parallel funken.
Wie Vesternet betont, kann die Gesamtleistung des WLANs dadurch merklich einbrechen. Die Lösung? Router nicht direkt neben Smart Speakern platzieren und auf das weniger störanfällige 5-GHz-Band umsteigen.
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Ende des Commingling ab März
Weitreichender dürfte jedoch eine andere Nachricht sein: Amazon beendet ab März 2025 das sogenannte Commingling-Verfahren. Bei dieser Praxis wurden identische Produkte verschiedener Händler im Lager zusammen aufbewahrt – unabhängig davon, wer sie eingeliefert hatte.
Das führte in der Vergangenheit dazu, dass Kunden nicht immer exakt das bestellte Produkt erhielten. Die neue Regel bedeutet: Künftig wird jede Lieferung separat gekennzeichnet und zugeordnet. Das erhöht die Transparenz und Produktsicherheit.
Für Händler steigt dadurch allerdings der Verwaltungsaufwand. Jeder Artikel muss nun eindeutig identifizierbar sein. Die Änderung betrifft alle Verkäufer, die Amazons Lagerdienste nutzen – und damit indirekt Millionen von Produkten auf der Plattform.
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