Amazon geht in eine entscheidende Woche. Am Mittwochabend, dem 29. April, legt der Konzern seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor — und die Erwartungen sind hoch.
Kurz vor dem Zahlenwerk hat Amazon einen mehrjährigen Exklusivdeal mit Harpo Entertainment, dem Medienunternehmen von Oprah Winfrey, bekanntgegeben. Amazons Podcast-Sparte Wondery erhält exklusive Distributions- und Werberechte für „The Oprah Podcast“, der ab Juli 2026 zweimal wöchentlich erscheinen soll. Der Deal umfasst außerdem das Archiv der „The Oprah Winfrey Show“, „Oprah’s Book Club“ und „Oprah’s Favorite Things“ — mit Potenzial zur weiteren Verknüpfung mit Amazons Handelsplattform. Finanzielle Details nannte der Konzern nicht.
Analysten erhöhen Kursziele
Die Investmentbank Mizuho hob ihr Kursziel für Amazon am Montag von 315 auf 325 US-Dollar an und bestätigte ihr „Outperform“-Rating. Der Wall-Street-Konsens liegt bei einem durchschnittlichen Kursziel von rund 284 US-Dollar — bei einer „Strong Buy“-Mehrheit. Die Aktie notiert aktuell bei 222,40 Euro, knapp 1,3 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht von zwölf Monaten hat sie rund 35 Prozent zugelegt.
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ARK Invest kaufte zuletzt für rund 71,5 Millionen US-Dollar Amazon-Aktien. Auf der anderen Seite trennte sich Douglas Herrington, CEO von Amazon Worldwide Stores, Mitte April von 20.500 Aktien zu je 245 US-Dollar.
AWS und KI-Investitionen als Kernthema
Der eigentliche Gradmesser für den Mittwoch ist Amazon Web Services. Analysten erwarten für Q1 einen AWS-Umsatz von rund 36,8 Milliarden US-Dollar — nach 35,6 Milliarden im Vorquartal, das einem Jahreswachstum von 24 Prozent entsprach. Die operative Marge für das Cloudsegment wird auf rund 35,7 Prozent geschätzt.
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Beim Gesamtumsatz rechnet der Markt mit 177 bis 188 Milliarden US-Dollar, was einem Jahreswachstum von 13 bis 14 Prozent entspräche. Der Gewinn je Aktie soll zwischen 1,61 und 1,65 US-Dollar liegen.
Amazons Investitionsprogramm bleibt aggressiv: Für das Gesamtjahr 2026 plant der Konzern Kapitalausgaben von 200 Milliarden US-Dollar — rund 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Großteil fließt in KI-Infrastruktur, Rechenzentren und eigene Chip-Entwicklung. Die hauseigenen Chip-Linien Graviton und Trainium kommen inzwischen auf einen annualisierten Umsatz von über 20 Milliarden US-Dollar. Der Optionsmarkt preist nach den Zahlen eine Kursbewegung von fünf bis sieben Prozent ein — in welche Richtung, entscheidet AWS.
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