Der Fahrplan für die kommenden Monate steht fest. Wenn AMD am 5. Mai seine Zahlen für das erste Quartal 2026 präsentiert, blicken Investoren nicht nur auf die reinen Gewinne. Im Fokus steht vor allem die neue strategische Allianz mit Samsung, die den Weg für die nächste Generation von KI-Beschleunigern absichern soll.
Speicher-Deal sichert KI-Zukunft
Um im lukrativen Markt für Hyperscale-Grafikprozessoren weiter Marktanteile zu gewinnen, hat der Halbleiterkonzern im März wichtige Weichen gestellt. Eine Absichtserklärung mit Samsung Electronics sichert AMD die Versorgung mit High-Bandwidth-Memory der nächsten Generation (HBM4). Diese Speicherchips sind essenziell für die kommenden Instinct MI455X KI-Beschleuniger.
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Gleichzeitig umfasst die Kooperation optimierten DDR5-Speicher für die sechste Generation der EPYC-Prozessoren. Der Zugang zu diesen Hochleistungskomponenten ist ein entscheidender Faktor, um die eigene KI-Infrastruktur schnell genug skalieren zu können.
Hohe Erwartungen an das erste Quartal
Diese technologischen Fortschritte treiben die Erwartungen der Analysten. Für das abgelaufene März-Quartal liegt die Konsensschätzung für den Gewinn bei 1,29 US-Dollar pro Aktie, was einem jährlichen Zuwachs von rund 34 Prozent entspräche. Auf das gesamte Geschäftsjahr 2026 gesehen prognostizieren einige Experten sogar ein Gewinnwachstum von mehr als 72 Prozent. Die Börse honoriert diese Aussichten: Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet der Titel ein massives Plus von 155,66 Prozent und notiert aktuell bei 202,25 Euro.
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Wichtige Termine im Blick
Anleger können sich in den kommenden Wochen an zwei konkreten Terminen orientieren, an denen das Management weitere Einblicke in die operative Entwicklung geben wird:
- 5. Mai 2026: Veröffentlichung der Q1-Zahlen nach US-Börsenschluss
- 2. Juni 2026: Auftritt von CFO Jean Hu auf der Bank of America Global Technology Conference
Der anstehende Quartalsbericht Anfang Mai wird konkrete Zahlen liefern, wie schnell AMD seine Marktanteile bei Server- und PC-Prozessoren tatsächlich ausbaut. Die gesicherte Speicher-Lieferkette durch Samsung bildet dafür das fundamentale Rückgrat.
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