Cathie Woods ARK Investment hat am Dienstag erneut AMD-Aktien abgestoßen — und das nicht zu knapp. Über die ETFs ARKF und ARKX trennte sich ARK von knapp 24.000 Aktien im Gesamtwert von rund 13 Millionen Dollar. Es ist der zweite Tag in Folge, an dem ARK seine Position reduziert.
Das fällt zeitlich mit einer bemerkenswerten Kursrallye zusammen. Nachdem AMD Anfang Mai die Quartalszahlen für Q1 2026 präsentierte, durchbrach die Aktie den Widerstand bei rund 350 Dollar — und ließ ihn weit hinter sich. Der Kursanstieg seither war erheblich.
Starke Zahlen als Treiber
Hinter der Rallye steckt ein klarer fundamentaler Antrieb: das KI-Geschäft. Der weltweite Bedarf an Rechenleistung für KI-Anwendungen wächst rasant. Gartner prognostiziert, dass die Leistungsanforderungen von Rechenzentren von aktuell 104 GW bis Ende des Jahrzehnts auf rund 290 GW steigen könnten — ein Markt, in dem AMD als Chip-Anbieter direkt profitiert. Energieeffizienz wird dabei zum Differenzierungsmerkmal, und genau hier positioniert sich AMD neben dem Marktführer Nvidia.
Hohe Bewertung als Risiko
Reicht die fundamentale Story, um das aktuelle Kursniveau zu rechtfertigen? ARKs Verkäufe deuten zumindest darauf hin, dass einige institutionelle Investoren nach der Rallye Gewinne mitnehmen. Nach einem Anstieg von über 30 Prozent in einem Monat ist eine gewisse Konsolidierung keine Überraschung.
Der nächste Gradmesser kommt mit den Q2-Zahlen, die voraussichtlich im Spätsommer 2026 veröffentlicht werden. Dann zeigt sich, ob der KI-Rückenwind auch in den Erlösen spürbar bleibt — oder ob die Bewertung der Realität bereits vorausgeeilt ist.
AMD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AMD-Analyse vom 17. Juni liefert die Antwort:
Die neusten AMD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AMD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
AMD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


