AMD Aktie: Instinct MI430X sechsfach über Nvidia Rubin

AMD überzeugt mit starkem Umsatzwachstum und kündigt leistungsstarke neue KI-Beschleuniger an. Analysten reagieren mit deutlichen Kurszielerhöhungen.

AMD Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz steigt um 38 Prozent
  • Neue Instinct MI430X GPU vorgestellt
  • Kooperationen mit OpenAI und Microsoft
  • Analysten heben Kursziele deutlich an

Ein Umsatzsprung von 38 Prozent auf 10,25 Milliarden US-Dollar markiert für Advanced Micro Devices (AMD) mehr als nur ein starkes erstes Quartal. Der Chipentwickler untermauert mit neuen Hardware-Offensiven seinen Anspruch auf die Marktführerschaft im KI-Sektor. Die Börse honoriert diese Entwicklung massiv. Allein am Freitag schoss die Aktie auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 386,15 Euro.

Seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert damit mehr als verdoppelt. In den USA durchbrach das Unternehmen die historische Marke von 700 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung. Treiber dieser Rally ist ein optimistischer Ausblick: Für das zweite Quartal peilt das Management Einnahmen von rund 11,2 Milliarden Dollar an, was einem Wachstum von 46 Prozent entspräche.

Angriff auf den Supercomputer-Markt

Parallel zu den Quartalszahlen präsentierte AMD in Austin die kommende GPU-Generation Instinct MI430X. Der Chip ist speziell für klassisches High-Performance-Computing (HPC) ausgelegt, bei dem höchste Präzision gefragt ist. Mit einer prognostizierten FP64-Leistung von über 200 Teraflops soll der Beschleuniger die kommende Nvidia-Rubin-Architektur um das Sechsfache übertreffen.

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Erste Abnehmer stehen bereits fest. Das US-Energieministerium plant den Einsatz der Hardware im künftigen „Discovery“-Supercomputer, der 2028 ans Netz gehen soll. In Europa sichert sich das „Alice Recoque“-System die neuen Beschleuniger, um die Spitzenposition im Exascale-Bereich zu erobern.

Neue Hardware für Rechenzentren

Für den breiten Unternehmensmarkt schiebt AMD den Instinct MI350P nach. Dieser KI-Beschleuniger nutzt das Standard-PCIe-Format und lässt sich in herkömmlichen, luftgekühlten Servern betreiben. Unternehmen können so ihre bestehende Infrastruktur aufrüsten, ohne teure Flüssigkühlsysteme installieren zu müssen. Große Serverhersteller wie Dell, HPE und Lenovo haben die Unterstützung für die Karte bereits zugesagt.

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Flankiert wird die Hardware-Offensive durch tiefere Software-Partnerschaften. Gemeinsam mit OpenAI und Microsoft entwickelte AMD das Netzwerkprotokoll MRC. Es soll das Training gigantischer KI-Modelle über große Server-Cluster hinweg zuverlässiger machen.

Analysten heben Kursziele an

Die Kombination aus starken Zahlen und konkreten Produktankündigungen löste eine Welle von Hochstufungen aus. Mehrere Investmentbanken passten ihre Kursziele für die AMD-Aktie drastisch an:

  • Bernstein: Ziel auf 525 US-Dollar angehoben, verweist auf ein mögliches Ergebnis je Aktie von fast 20 Dollar bis 2028.
  • Barclays: Ziel auf 500 US-Dollar erhöht, begründet mit der steigenden Nachfrage nach Agentic AI.
  • Bank of America: Ziel auf 450 US-Dollar gesetzt, sieht massives Aufholpotenzial angesichts des aktuell noch geringen Marktanteils.

Am Mittwoch, den 13. Mai, tritt das Management vor die Aktionäre. Auf der virtuellen Hauptversammlung stehen turnusgemäße Beschlüsse auf der Agenda. Der Termin bietet den Rahmen für weitere Details zur Produktionsskalierung der neuen KI-Beschleuniger im laufenden Quartal.

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